Läusebefall bei Pferden

Juckreiz bei Läusebefall

Pferde werden von zwei Arten Läusen befallen. Beide Arten sind gefährlich und können die Gesundheit und das Leben des Pferdes bedrohen. Als Pferdehalter oder Pferdepfleger sollte man auf die Symptome eines möglichen Läusebefalls achten. Läusebefall muss sofort behandelt und zukünftig vorgebeugt werden.

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Pferde müssen regelmäßig gebürstet und ihr Fell gepflegt werden, damit es nicht von Läusen verseucht wird. Ein mit Läusen verseuchtes Pferd hat stumpfes Fell, dass beim Zwicken und Jucken an einigen Stellen ausfällt. Pferde können von blutsaugenden Läusen und von beißenden Läusen befallen werden. Die blutsaugenden Läuse ernähren sich vom Blut des Pferdes, die beißenden Läuse von der Haut. Beide Arten können die Haut des Pferdes nachhaltig schädigen.

 

Symptome der blutsaugenden Laus

 

Die graue blutsaugende Laus ist etwa 3 mm lang und befindet sich meist in Schopf, Mähne, Schweif und Fessel des Pferdes. Bei besonders starkem Lausbefall kann der ganze Körper des Pferdes betroffen sein. In diesem Fall kann das Pferd an Blutarmut leiden, bei der der Blutkreislauf und die Sauerstoffversorgung gestört, die roten Blutkörperchen und der Blutfarbstoff Hämoglobin reduziert werden und dadurch zu Sauerstoffmangel führen.

 

Symptome der beißenden Laus

 

Die braune Laus ist etwa 2mm lang und frisst gern Haarzellen und Hautschuppen. Ihre Nahrungsquellen befinden sich auf dem Rücken, an Hals, Kopf und Flanken. Die Läuse hinterlassen rote Quaddeln und verursachen Haarausfall. Das Beißen der Laus verursacht enormen Juckreiz, wodurch das Pferd sich häufig seine eigene Haut vom Leib zieht, um den Juckreiz zu lindern.