
Kröten sind beliebt unter den Amphibienhaltern, denn sie sehen hübsch aus und sind recht pflegeleicht. Wie pflegt man eine Kröte richtig?
Kröten sind nachtaktive Tiere, die sich tagsüber verstecken. Gewöhnlich mögen sie es nicht, angefasst zu werden. Es ist auch nicht zu empfehlen, eine Kröte mit der bloßen Hand anzufassen, denn die menschlichen Hautöle können zu Reizungen und Entzündungen bei der Kröte führen.
Eine Kröte sollte in einem Terrarium gehalten werden, dass mindestens 60 Liter fasst. Der Boden sollte mit fünf bis zehn Zentimetern chlorfreiem Wasser bedeckt sein und einmal pro Woche gewechselt werden. Um einen möglichst natürlich wirkenden Lebensraum für die Kröte zu schaffen, sollte das Terrarium mit Steinen, Erde, Gras und Laub ausgestattet sein. Baumrinde und andere natürliche Holzteile können als Versteck dienen. Das Terrarium muss einen Deckel haben, damit die Kröte nicht hinausspringt.
Kröten fressen Fliegen, Spinnen, Motten, Grillen und andere Kleininsekten. Grillen sollten dabei hauptsächlich verfüttert werden. In der Regel sind drei bis sechs Insekten alle zwei Tage ausreichend für eine ausgewachsene Kröte. Eine Kröte, die noch im Wachstum ist, sollte kleine Insekten bekommen,die einmal pro Woche mit einem Vitaminpräparat ergänzt werden.
Die Temperatur des Terrariums sollte zwischen 20 und 25 Grad gehalten werden und eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 Prozent haben. Kröten brauchen Wasser, um sich gelegentlich abzukühlen, der Boden muss also an einer Stelle ausreichend tiefes Wasser haben, dass die Kröte darin baden kann, aber nicht vollständig unter Wasser ist. Zur Erhaltung der richtigen Temperatur kann man einen Aquariumheizstab verwenden. Auf keinen Fall chlorhaltiges Wasser verwenden, denn Chlor ist schädlich für Kröten.
Exkremente regelmäßig entfernen.
Kröten vertragen keinen Lärm und grelles Licht; das Terrarium sollte nicht in direktem Sonnenlicht stehen.
Durch Sporen und Pilze im Wasser leiden Kröten gelegentlich unter Pilzinfektionen. Diese erkennt man an Hautrötungen, Veränderungen der Farbe, Geschwüren und schleimigen Sekreten. Bei bestehender Pilzinfektion muss man der Kröte vom Tierarzt Antibiotika verabreichen.
