So wird aus Selbstzweifel Selbstvertrauen

Mann mit Selbstzweifel

Gute Talente und Ideen im Leben werden gebremst, sobald Selbstzweifel aufkommen. Hört man auf die innere Stimme des Selbstzweifels, wird schnell die Begeisterung geraubt, Angst heraufbeschworen und jegliche Vorbereitung auf ein Projekt zunichte gemacht. Damit die Zweifel den Weg zum Glück nicht zerstören, muss man irgendwo auf dem Weg dorthin die Zweifel in Selbstvertrauen umwandeln.

Selbstvertrauen beschreibt nicht Arroganz oder Angabe, sondern stille Zuversichtlichkeit und den Glauben an der Erfolg. Menschen mit natürlich hohem Selbstvertrauen hatten gewöhnlich das Glück, in einer Umwelt aufzuwachsen, in der Fehler als Teil des Lernprozesses angesehen wurden, nicht als Versagen, und wo das Ausprobieren neuer Wege ermutigt wurde. Menschen mit mangelndem Selbstvertrauen hatten meist wenig Ermutigung und man lies sie sich als Versager fühlen, wenn sie Fehler machten.

Selbstzweifel und Angst sind eng miteinander verbunden, und zusammen hindern sie das Selbstvertrauen daran, sich zu entwickeln. Hat man Angst vor Bestrafung bei Fehlern, hält der Selbstzweifel den Menschen davon ab, das Risiko auf sich zu nehmen. Der Selbstzweifel ist ein Schutzschild gegen Versagen und die Konsequenzen des Versagens. Dadurch bleiben Wünsche unerfüllt, Träume nicht ausgelebt und man lebt ein Leben, dass dem Gegenteil von dem entspricht, was man wollte.

Will man etwas Neues ausprobieren, macht es Sinn, dies zusammen mit anderen Neulingen zu tun, unter sicheren Bedingungen. Die anderen Neulinge haben ebenso viel Sorge, dass sie es nicht schaffen, wie man selbst. Gibt es nur Menschen dabei, die bereits erfolgreich sind, wirkt das einschüchternd und entmutigend. Schnell redet der Selbstzweifel einem ein, dass man selbst niemals so gut sein kann wie diese Experten. Dabei erlaubt der Selbstzweifel den Gedanken nicht, dass auch diese Experten irgendwann einmal Anfänger gewesen sind.

Alles Neue bedarf Übung. Ein Ski-Anfänger beginnt mit einer leichten Piste und fährt nicht direkt den steilsten Berg hinunter. Schrittweise den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, und auch nur dann, wenn man sich bereit dazu fühlt, ist ein guter Weg, allmähliches Selbstvertrauen aufzubauen. Man beginnt, Stolz auf die ersten kleinen Errungenschaften zu sein und freut sich auf die nächste Herausforderung.

Übung und Training sind wichtig bei der Förderung des Selbstvertrauens.

Selbstzweifel kommt oft auf, wenn der beste Weg der Weg ins Ungewisse ist, und man nicht genug Wissen hat. Menschen mit größerem Selbstvertrauen lassen sich von dem Mangel an Information nicht abhalten. Sie beginnen, in die richtige Richtung zu gehen und unterwegs Wissen zu erlangen. Bei Menschen mit Selbstzweifeln führt die Ungewissheit und der Mangel an Information oft zu Lähmung, denn der Alptraum, Fehler zu machen und dafür bestraft zu werden, erwacht wieder.

Es ist wichtig für Menschen mit starkem Selbstzweifel, Zeit mit Menschen zu verbringen, die Fehler als natürlich und als Weg zum Erfolg betrachten und jeden Menschen so akzeptieren, wie er ist. Erfährt man kleine Erfolge in einer solchen Umwelt, kann man lernen, die geistige Programmierung der Vergangenheit zu überwinden und die Angst vor neuen Dingen abzulegen.

Für viele Menschen mit Selbstzweifel ist es schwer, eine solche Umgebung zu finden. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, so dass man mit Gleichgesinnten gemeinsam lernen kann. Psychotherapeuten bieten oft solche Selbsthilfegruppen an. Gemeinsam lernen die Menschen dort, wahres Selbstvertrauen aufzubauen durch Taten und Erfolg und ständiges Wiederholen eines Lernprozesses.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen