
Sehr viele Menschen leiden unter Angst vor einer Spritze bei Impfung, Infusion oder Blutabnahme. Diese Angst führt dazu, dass sie wichtige Spritzen vermeiden, zum Beispiel die Impfung oder die Blutuntersuchung. Was hilft gegen die Angst vor der Spritze?
Erst einmal muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er unter einer Spritzenphobie leidet oder lediglich nervös und ängstlich ist. Eine Phobie zeichnet sich durch regelrechte Angstanfälle unmittelbar vor dem Ereignis auf und manifestiert sich in form von Schweißausbrüchen, Zittern, Kurzatmigkeit oder sogar Ohnmacht. Hierzu lies weiter unter Tipps zur Beruhigung bei Spritzenphobie.
Angst und Nervosität ist zwar im Gegensatz zur Phobie gering, kann aber auch nicht einfach ignoriert werden. Für Menschen, die ängstlich bei Spritzen sind, hilft dieser Trick. Es ist ein einfacher Trick, aber wurde in der Forschung eindeutig ab effektiv nachgewiesen. Wer eine Spritze bekommt, sollte nicht hinschauen! Beobachtet man, wie die Nadel sich der Haut nähert, steigt die Angst und die Muskeln verkrampfen sich in Erwartung des Pieksers. Durch die Muskelanspannung empfindet man dadurch mehr Schmerz als notwendig, was die Angst vor zukünftigen Spritzen weiter verschlimmert.
Besser ist es noch, wenn man sich beim Wegschauen ablenkt, die Gedanken auf etwas anderes konzentriert und dabei bewusst tief durchatmet. Gleichzeitig bewusst mit dem Ausatmen die Muskeln lockern. Wenn möglich, eine Begleitperson mit in die Praxis nehmen, die beim Ablenken hilft. Das Ablenkungsmanöver funktioniert, weil unser Gehirn nicht in der Lage ist, mehrere Gedankengänge parallel zu verarbeiten.
Für die Mitmenschen und den Arzt ist es wichtig zu verstehen, dass eine solche Angst nicht auf rationalem Denken basiert. Logische Argumentation hilft nicht dabei, die Angst zu nehmen. Stattdessen, sollte man die Angst akzeptieren und durch Wegschauen und Ablenken austricksen.
