Haarausfall bei Frauen und Männern

Haarausfall

Haarausfall, der nicht durch Nährstoffmangel verursacht wurde, hat bei Männern und Frauen unterschiedliche Ursachen. Die Behandlung des Haarausfalls muss daher anders sein. Ist der Haarausfall noch nicht zu weit fortgeschritten, gibt es Medikamente, die dagegen helfen können.

 

Haarausfall beim Mann

Bei Männern wird Haarausfall durch Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen eine bestimmte, biologisch aktive Form von Testosteron, nämlich Dihydrotestosteron.
Es gibt zwei Wirkstoffe, die beim Mann helfen können, sofern der Haarausfall noch nicht zu weit ausgebreitet ist.

Der Wirkstoff Minoxidil regt das Wachstum der Flaumhaare bei Männern unter 50 Jahren an. Dichtere Flaumbehaarung bewirkt, dass das gesamte Kopfhaar voller aussieht.

Der Wirkstoff Finasterid ist für Männer bis 41 Jahre und stabilisiert den Haarausfall. Das Verkleinern der Haarfollikel, dass Haarverlust zufolge hat, wird durch den Wirkstoff gehemmt.

Haarausfall bei der Frau

Frauen leiden vor allem nach den Wechseljahren unter Haarausfall, denn dann sinkt der Östrogenspiegel. Durch den niedrigeren Östrogenspiegel kommt es zur Überempfindlichkeit gegen Vorstufen für Androgene.
Der Wirkstoff Minoxidil hilft bei der Verlangsamung des Haarverlustes.

Haartinkturen mit dem Wirkstoff 17-alpha-Östradiol oder ähnlichen Wirkstoffen auf hormoneller Basis helfen beim Stabilisieren des Östrogenspiegels und hemmen den Haarausfall. Bestimmte Anti-Baby-Pillen enthalten ebenfalls solche Wirkstoffe.

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