
Bus-Reisen sind vor allem bei älteren Menschen sehr beliebt, denn die Reise ist bequem und unterhaltsam. Leider gibt es immer wieder Busunglücke, die die Sicherheit des Reisens in einem Reisebus in Frage stellen.
Worauf sollte man achten, um die Sicherheit der Reisebusse und Reiseunternehmen zu prüfen?
1. Deutsche Reisebus müssen seit 1999 Sicherheitsgurte haben. In ganz Europa ist es Pflicht, sich im Reisebus anzuschnallen.
Neben Sicherheitsgurten sollten auch Kindersitze für Kinder unter 1,35m vorhanden sein.
Der Reisebus sollte mit Notausstieg, Nothammer und Feuerlöscher ausgestattet sein; diese sollten deutlich sichtbar sein.
2. Es versteht sich von selbst, dass die Sicherheit in großem Maße vom technischen Zustand des Reisefahrzeugs abhängt. Neben Nachweis von TÜV und Abgasuntersuchung ist es ein gutes Zeichen, wenn ein DEKRA-Siegel für „Sichere Personenbeförderung“ angebracht ist.
3. Die sichersten Sitzplätze sind im Mittelgang, denn Busse neigen bei Unfällen zum Umkippen. Die vordersten zwei Reihen sowie die letzte Reihe gehören zu den weniger sicheren Plätzen.
4. Der Busfahrer sollte gut geschult sein und die Fahrpausen einhalten. Nach 4,5 Stunden muss eine Pause von mindestens 45 Minuten eingelegt werden. Bei langen Fahrtstrecken sollte das Busunternehmen zwei Fahrer auf die Reise schicken. So wird am ehesten gewährleistet, dass der Busfahrer immer ausgeruht und konzentriert ist.
