Lehmpackung

Wie funktioniert eine Lehmpackung

Lehmpackung

Für eine Lehmpackung werden einzelne Hautpartien, Gliedmaßen oder auch der ganze Körper in Lehm gepackt und mit einem Leinentuch, einem Zwischentuch und einer Wolldecke umwickelt.

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Die Lehmpackung wird 2 bis 3 Stunden angewendet. Danach fällt der getrocknete Lehm beim Abnehmen der Tücher meist von allein ab., Lehmpackungen entfetten die Haut, daher sollte nach einer Behandlung mit Lehm die Haut gut mit Olivenöl oder Fettcreme eingecremt werden. Einmal gebrauchter Lehm kann nicht wieder verwendet werden.

 

Bei Wunden, Verbrennungen, Entzündungen, hohem Fieber, Abszessen, Phlegmonen, Furunkeln, Psoriasis, Akne und Insektenstichen hilft eine kalte Lehmpackung. Chronische Gelenkentzündungen, Nierenerkrankungen und Gallensteine werden mit heißen Lehmpackungen behandelt.

 

Heilerde oder keimfreier Lehm in Pulverform wird mit Wasser, Essigwasser oder Kräuterabsud zu einem Brei verrührt und fingerdick auf die betreffenden Körperstellen aufgetragen. Wichtig ist vor allem bei offenen Wunden und Insektenstichen, dass die Erde keimfrei ist. Die Heilerde oder der Lehm saugen Giftstoffe und Schlacken durch die Haut aus dem Körper heraus und absorbieren sie. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt. Bei Gesichtsakne oder entzündlichen Pickeln kann man mit einer Gesichtsmaske aus Heilerde das Hautbild verschönern und bei regelmäßiger Anwendung die Pickel dauerhaft unter Kontrolle halten. Spezielle Heilerde für innere und äußere Anwendung gibt es im Reformhaus.