Symptome für Muskelriss in den Bauchmuskeln

Bauchmuskeltraining

Bei Sport und Gymnastik können Muskelfasern reißen, besonders, wenn die Muskeln nicht gut aufgewärmt waren. Ein Riss in den Bauchmuskeln kann sehr schmerzhaft sein und braucht einige Zeit Ruhe, um auszuheilen.

 

Die Bauchwand besteht aus mehreren Muskeln. Der außen liegende Muskel, der rectus abdominis, ist der Muskel, den man bei regelmäßigem Bauchmuskeltraining in Form eines Six-Pack sieht. Äußere und innere Muskelstränge laufen an der Seite der Bauchwand entlang.

Ein bei sportlicher Aktivität gerissener Bauchmuskel macht sich durch Bewegungseinschränkung, Muskelverkrampfung, Spasmen und scharfen Schmerz bemerkbar. Dazu kann der Muskel leicht anschwellen und blutunterlaufen sein, was meist unmittelbar nach der Verletzung eintritt und relativ bald wieder abklingt. Oft verwechselt man einen gerissenen Bauchmuskel im ersten Moment mit einem übermässsig starken Muskelkrampf.

Zerrungen und Risse der Bauchmuskeln sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Es gibt drei Stadien, die den Grad der Verletzung beschreiben. Stadium 1 ist unangenehme Bewegungseinschränkung, mit der man kurzfristig noch weiter trainieren könnte. Der Schmerz setzt oft erst im Ruhezustand ein. Bei Stadium 2 kann man keine Aktivität ausüben, bei der die Bauchmuskeln beansprucht werden. Der Bauchbereich schmerzt bei Berührung. In Stadium 3 sind sogar alltägliche Bewegungen schmerzhaft oder sogar unmöglich, bis die Bauchmuskeln verheilt sind. Der Schmerz wird von Schwellung und Muskelkrampf begleitet. Im zweiten und dritten Stadium können Prellungen auftreten, im ersten nicht.

 

Um den Bauchmuskel auszuheilen sollte man den Muskeln Ruhe gönnen und sich nur auf die nötigsten Bewegungen beschränken. Der Muskel kann nur heilen, solange er nicht bewegt wird. In den ersten 48 bis 72 Stunden hilft Kühlung, etwa 20 Minuten alle paar Stunden, um die Schwellung zu reduzieren. Darüber hinaus braucht die Heilung Zeit. Es ist nicht empfehlenswert, Schmerzmittel zu nehmen, da der Schmerz motiviert, den Muskel zu schonen. Ist der Schmerz unterdrückt, kann man zu leicht Bewegungen ausführen, die den Muskel weiter verletzen können.

 

Zur Vorbeugung von Muskelrissen sollte man die Muskeln vor dem Sport gründlich durch Dehnübungen aufwärmen. Aufgewärmte Muskeln sind flexibler und reißen daher nicht so schnell bei ruckartiger Belastung.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen