Atmung

Richtig atmen

Atmung

Durch richtige Atmung lässt sich die Leistungsfähigkeit um bis zu 60% steigern, denn der Sauerstoff wird effektiver in die Blutbahn transportiert. So wird die Ausdauer im Sport sowie geistige Fähigkeiten und körperliche Funktionen gefördert. Richtig atmen macht den Körper gesünder und kann leicht gelernt werden.

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Man unterscheidet zwischen Brustatmung und Bauchatmung. Die Brustatmung ist eine weniger effiziente Form der Atmung, denn beim Einatmen hebt sich der Brustkorb, wodurch nicht die gesamte Lungenkapazität ausgenutzt werden kann. Es bleibt ein Teil der Atemluft im unteren Bereich der Lunge sitzen und wird nicht ausgetauscht. Der untere teil der Lunge enthält die wärmsten Blutbahnen, dieser Teil arbeitet also effektiver beim Transport des Sauerstoffs in das Blut.

Bei der Bauchatmung wird die Luft in den tieferen Bereich der Lunge hineingezogen. Der Bauch schiebt sich beim Einatmen nach vorn, während der Brustkorb relativ unbewegt bleibt.

Neugeborene Babys atmen automatisch in den Bauch, später verlernen sie diese „richtige“ Form der Atmung. Durch regelmäßiges Üben kann man die Bauchatmung trainieren. Man achtet dabei bewusst auf das Hervorschieben des Bauchs und zieht die Bauchmuskeln beim Ausatmen zusammen. Pro Minute sollte man etwa 12 bis 20 Mal entspannt atmen und eine kurze Pause zwischen den Atemzügen machen. Schon wenige Minuten Üben am Tag kann einen großen Unterschied machen, denn die Bauchatmung reduziert Stress und senkt den Blutdruck.

Die Bauchatmung wird oft auch als Zwerchfellatmung bezeichnet. Dies kann irreführend sein, denn das Zwerchfell wird für jeden Atemzug verwendet, egal ob oberflächliche Brustatmung oder Bauchatmung. Der Mensch besitzt nicht die Fähigkeit, das Zwerchfell zu kontrollieren, denn die Zwerchfellmuskeln arbeiten automatisch durch Nervenreize.