Reduzierung des Zappelphilipp-Syndroms durch Ernährung

Gesundes Essen

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHD), umgangssprachlich auch als Zappelphilipp-Syndrom bekannt, ist heutzutage eine der umstrittensten Erkrankungen. Es gibt viele Theorien, unbeantwortete Fragen und wenig Behandlungen für ADHD. Statt medikamentöser Behandlung ist die Ernährung eines hyperaktiven Kindes ein guter Anfang.

 

Protein und Kohlenhydrate

 

Bei einem Kind, dass Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen aufweist, sollte in der Ernährung wenig raffinierter Zucker und raffiniertes Mehl verwendet werden. Stattdessen sollte Eiweissreiche und Ballaststoffreiche Nahrung gegeben werden. Einige ADHD-Symptome werden durch die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels eliminiert. Farbenfrohe Gemüsesorten (Möhren, Paprika, Spinat, Mais etc.), mageres Hähnchen und Vollkornprodukte (Vollkornbrot, -nudeln, -reis) gehören auf den täglichen Speiseplan.

 

Tipp: Um das Kind langsam von den zuckersüssen Nahrungsmitteln zu entwöhnen, kann man nach und nach einen Teil der gewohnten Mahlzeit ersetzen. Z.B. beginnt man bei den Frühstückscerealien damit, eine Handvoll Vollkornmüsli mit höchstens 2% Zucker einzumischen, damit das Kind sich an den neuen Geschmack gewöhnt. Nach und nach reduziert man den zuckerhaltigen Anteil des Cerealienmixes.

 

Eisenreiches Essen

 

 

Eisen ist für die regulierung des Dopaminspiegels wichtig. Niedriger Dopaminspiegel verursacht Konzentrationsschwäche und verringert die geistige Fähigkeit. Etwa 10mg Eisen pro Tag sollten mit der Ernährung verabreicht werden.

 

Rindfleisch ist sehr eisenhaltig, sicherheitshalber Bio-Rindfleisch besorgen, denn manche Chemikalien in der Verarbeitung von Rindfleisch verstärken die ADHD-Symptome. Daneben eignen sich Mandeln und Kürbiskerne für die eisenreiche Ernährung. Etwa 50g Mandeln und 2 Löffel Kürbiskerne sorgen bereits für die Hälfte des benötigten Eisens.

 

Omega-3 Fettsäuren

 

Ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren wird mit verschiedenen Entwicklungs- und psychologischen Störungen in Verbindung gebracht. Dazu gehören Autismus und Depression sowie ADHD. Oft kann der Stoffwechsel eines Kindes mit Hyperaktivitätsstörungen die Aufnahme von Omega-3 Säuren nicht richtig verarbeiten. Dies erklärt auch, warum Jungen häufiger ADHD-Symptome aufweisen als Mädchen, da das weibliche Hormon Östrogen die essentiellen Fette im Körper konserviert, während das männliche Hormon Testosteron den gegenteiligen Effekt hat. Zur ausreichenden Aufnahme von gesunden Fetten sollte man Fisch, Eier und Nüsse servieren.

 

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