
Die meisten Menschen entwickeln Allergien gegen bestimmte Substanzen in ihrer Kindheit. Grundsätzlich kann jeder Mensch, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hautfarbe in jeder Phase seines Lebens eine Allergie bekommen.
Viele Menschen, die im späteren Leben allergische Reaktionen erfahren, hatten bereits diese Allergie in der Kindheit, erinnern sich aber nicht daran. Im Jugendalter können viele Allergien vorübergehend verschwinden und später im Erwachsenenleben wieder auftauchen. Oft bringt man eine laufende Nase oder eine Hautreaktion nicht mit einer Allergie in Verbindung.
Doch auch Menschen, die niemals allergische Symptome in der Kindheit aufwiesen, können als Erwachsene plötzlich allergisch reagieren. Die Theorie ist, dass man Allergien gegen bestimmte Substanzen entwickeln kann, mit denen man in der Kindheit keinen oder wenig Kontakt hatte. Meist ist die Entwicklung einer Allergie bei Erwachsenen mit einem Ortswechsel oder einer starken häuslichen Veränderung verbunden. Zieht man in eine neue Gegend, gibt es dort andere Pollenarten, mit denen man früher keinen Kontakt hatte. Es kann sogar einige Jahre dauern, bis sich die ersten Symptome einer neuen Allergie zeigen.
Die Symptome einer allergischen Reaktion sind in jedem Alter gleich. Sie können überall im Körper auftreten. Typische Symptome zeigen sich in Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen, Augen, Haut, Lungen oder Magen. Ein Allergietest beim Arzt kann zeigen, ob es sich um allergische Reaktionen handelt. In den meisten Fällen sind rezeptfreie Medikamente gegen die Symptome ausreichend. Bei schwierigen Allergien kann eine vom Arzt verschriebene Medizin oder sogar eine Immuntherapie erforderlich sein.
Auch Lebensmittelallergien können sich erst später im Leben entwickeln. Die häufigsten Allergien sind gegen Nüsse, Fisch und Meeresfrüchte. Während bei Kindern Lebensmittelallergien häufig beim Heranwachsen verschwinden, bleibt eine später entwickelte Lebensmittelallergie meist bestehen.
Lebensmittelallergien äußern sich durch Atemschwierigkeiten, geschwollenen Rachen, Pulsrasen, Schwindel, Bewusstlosigkeit und Schock.
