
Malerei nahm während der Gotik keine besondere Stellung ein. Durch verringerte Wandflächen der Gebäude gab es auch weniger Platz für Malereien als Verzierung. Auch das Gotische Spitzgewölbe eignete sich wenig für Malereien.
Die Gotische Malerei diente nur als Dekoration, vor allem, das das Bemalen von Wänden preiswerter war als Wandteppiche.
Die typischen Themen eines Gemäldes während der Gotik waren Rittersagen, das höfische Leben, allegorische Figuren und Wappen. Die religiöse Thematik überwog und beherrschte die dargestellte Szene. Beliebt wurde die Tafelmalerei auf Holz, die für Altäre und Andachtsbilder des Adels gefertigt wurden. Es handelte sich bei der Tafelmalerei entweder um einzelne Holztafeln oder Flügelaltäre, die man aufklappen konnte.
Die Gesichter der dargestellten Personen wurden dem Schönheitsideal gemäß idealisiert: hohe Stirn, dünner Hals und mandelförmige Augen.
