Bildhauerei Renaissance

Wie erkennt man die Bildhauerei der Renaissance

Bildhauerei Renaissance

Die Bildhauerei der Renaissance wurde durch Ideen und weniger durch festgelegte Regeln bestimmt. Es ging bei Skulpturen um Wirklichkeitstreue. Besonders interessiert man sich für den menschlichen Körper und die realistisch dargestellte Anatomie. Im Gegensatz zu vorangegangenen Epochen, bei der die Bildhauerei der Architektur untergeordnet war, wurden die beiden jetzt miteinander verbunden.
Perspektive, Relief und räumliche Wiedergabe hatten große Bedeutung für die Bildhauer der Renaissance, denn damit konnten Szenen wirklichkeitsgetreu wiedergegeben werden. Vorder-, Mittel- und Hintergrund wurden klar voneinander getrennt und gingen doch organisch ineinander über. Das Reiterstandbild, dass in der römischen Antike eine große Rolle gespielt hatte, gewann wieder Beliebtheit, wobei diesmal jedoch auf dynamisches Muskelspiel und individuelle Gesichtsausdrücke Wert gelegt wurde.
Eine Eigentümlichkeit der Renaissance-Periode war das betonte Streben nach Ruhm und Macht, dass durch Monumente verewigt wurde. Typische Wesenszüge des Dargestellten versuchte man in der Skulptur hervorzuheben.

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Die Renaissance-Bildhauerei fand in allen Gebieten Anwendung, so auch in der Schnitzerei, Münzprägung, Goldschmiedekunst und Kleinkunst.