Die Worte kommen aus dem Mund, doch der Körper spricht mit.
Die Körpersprache seine Mitmenschen lesen zu können kann Zeit und Energie sparen und Peinlichkeiten vermeiden. Die Hauptpunkte der Körpersprache sind die Hüften, Augen und Haut. Um Körpersprache richtig zu interpretieren ist ein guter Blick für Details und Auffassungsgabe nötig.
Hier ist ein kurzgefasster Umriss der wichtigsten Signale der Körpersprache.
Augen
Das Interpretieren der Augen erweist sich nicht nur bei Geschäftsverhandlungen oder beim Daten als nützlich, sondern ist auch sehr hilfreich im Umgang mit Kindern.
Wenn der Blick nach unten wandert, ist das ein Zeichen für Gefühlsregungen. Das Gegenüber wird auf gefühlvolle Worten positiv reagieren. Verständnis ist angesagt, bloß keine Phrasen wie: ‚Krieg dich wieder ein, so schlimm ist das nicht‘.
Gerade Blick nach oben strahlt Autorität aus. Die Augen bewegen sich von einer Seite zur anderen, d.h. die Person weiß, was sie möchte.
Hüften
Rollen die Hüften nach vorn, bewegen sich automatisch die Schultern nach hinten und die Brust heraus. Rollen die Hüften jedoch eher nach hinten, neigen die Schultern zum Herunterhängen und die Brust sinkt ein. Diese Beobachtung ist oft für Arbeitgeber wichtig, wenn sie die Arbeitseinstellung eines möglichen Kandidaten einschätzen wollen.
Nach vorn gerollte Hüften signalisieren, Selbstsicherheit. Fragt der Arbeitgeber zum Beispiel nach Berufserfahrung in bestimmten Bereichen und die Hüfte zieht sich nach hinten, ist das ein deutliches Zeichen für einen Mangel an Selbstsicherheit in Bezug auf das Thema.
Die Hüfthaltung kann einem bei aufmerksamem Beobachten erzählen, welche Fähigkeiten derjenige tatsächlich besitzt.
Haut
Die Haut symbolisiert die physische und psychische Grenze. Werden Grenzen überschritten, neigen Menschen dazu, ihre Haut zu berühren oder zu kratzen.
Kratzen an den Ohren ist oft ein Zeichen dafür, dass die Person mit dem Gehörten nicht einverstanden ist.
Kratzen oder Berühren der Arme heißt, die Person ist gefühlsmäßig nicht im Einklang mit der Situation.
Kratzen oder Berühren von Mund und Nase heißt, die Person ist mit dem Gesagten, entweder von ihr selbst oder dem Gegenüber nicht einverstanden.
Wichtig:
Während du versuchst, die Körpersprache deiner Mitmenschen zu verstehen, acht auch auf deine eigene.
Neben der Körpersprache spielen die Worte natürlich auch eine Rolle. Die Art des Gesagten drückt ebenfalls aus, was die Person denkt oder fühlt.
Dieser Artikel soll nicht als Manipulationshilfe verstanden werden. Nutze die Körpersprache nicht dazu, deinen Mitmenschen eine Rolle vorzuspielen, die du später nicht beibehalten kannst.
