
Typische Fachbegriffe, die Kunstwerke des Rokoko beschreiben:
Balustrade. Brüstung, die aus kleinen Säulen und Pfeilern besteht und sich an Balkonen oder Treppenaufgängen befindet.
Bozzetto. Erster künstlerischer Entwurf in kleinerem Maßstab für ein plastisches Kunstwerk.
Chinoiserie. Vorliebe für chinesisches Porzellan, Stoffe und Lackarbeiten, da in dieser Zeit viel dieser Waren aus Ostasien nach Europa importiert wurde. Chinesiche Motive wurden bei der Porzellanherstellung und für Ornamente auf Möbeln oder Textilien verwendet.
Fresko. Wandmalerei, bei der die Kalkfarbe auf den noch nassen Putz aufgetragen wird und das Gemälde somit fester Bestandteil der Wand wird.
Groteske. Ornamentform unter Verwendung tierischer oder menschlicher Elemente.
Kommode. Dieses Möbelstück kam im Rokoko auf. Das Rokoko war eine Blütezeit der Kleinmöbel.
Lunette. Bogenfeld über einem Fenster oder einem Portal in Halbkreisform, das als Übergang zwischen Wandgliederung und Gewölbefresko dient.
Ordnung. Architektursystem bestimmter Regeln und Massstäbe. Das Rokoko zeichnet sich durch die Auflösung der Ordnungen und Gleichwertigkeit der Formen aus.
Ornamentstich. Graphische Darstellung der Ornamente.
Panneau. Typische Form der Wandeinteilung im Rokoko, mit eingelassenen Bildern und Ornamenten geschmückt.
Pastell. Malereitechnik, bei der farbige Kreide auf den aufgerauten Untergrund aufgetragen wird.
Porzellan. Form der Keramik, bestehend aus weißer Kaolinerde und schmelzbarem Feldspat. Aus China ausgehend wurde das Porzellan vor allem in Dresden verarbeitet (Meißener Porzellan).
Rocaille. Rokokoornament in Muschelform oder Pflanzenform, meist mit einem S- oder C-Schwung. Der gesamte Rokokostil drückt sich durch die Rocaille aus, da sowohl Muster als auch Untergrund zum Ornament werden.
Skizze. Zeichnerischer Entwurf für ein Bild oder eine Plastik.
Stuck. Masse für Innenraumgestaltung, bestehend aus Gips, Kalk und Sand.
Volute. Schnecken- oder Spiralförmiges Element zur Dekoration von Architektur.
