
Zur Gesunderhaltung der Psyche braucht der Mensch befriedigende soziale Beziehungen in seinem Leben. Dazu gehören Familie, Partner und Freunde. Damit man mit seinem sozialen Umfeld gut auskommt, ist es zunächst wichtig, sich auf sich selbst zurückzubesinnen. Schließlich ist der wichtigste Freund und Bezugspunkt eines jeden Menschen die eigene Person.
Die beste Voraussetzung mit seinen Mitmenschen zurechtzukommen ist, im Einklang mit sich selbst zu sein.
Eine Menge unserer Lebensumstände liegen außerhalb des eigenes Handelns, wie die Zeit, in der man lebt oder die Familie, in die man hinein geboren wurde. Die Faktoren, die sich nicht durch eigenes Handeln verändern lassen, müssen also akzeptiert werden. Auch muss man seine eigene Person mit allen Charakterzügen akzeptieren, die sich nicht verändern lassen. Um Charaktereigenschaften und Lebensumstände zu finden, die man verändern möchte, muss man sich zunächst erst einmal selbst kennenlernen. So erkennt man seine persönlichen Fähigkeiten und Grenzen.
Die eigenen Vorzüge und Stärken lassen sich noch weiter ausbauen, Schwächen kann man überwinden. Erst wenn man sich selbst gegenüber verständnisvoll und positiv eingestellt ist, kann man seinen Mitmenschen mit Respekt und Toleranz begegnen.
Die psychische Ausgeglichenheit ist eng mit der Fähigkeit verbunden, andere Menschen zu lieben und die Liebe anderer Menschen anzunehmen. Je mehr Freundlichkeit, Freude und Zuneigung man geben kann, umso mehr positive Gefühle kommen von den Mitmenschen zurück. Dabei muss man allerdings seine Selbstachtung immer im Vordergrund halten, um nicht von anderen ausgenutzt zu werden.
Ebenso wichtig wie der Kontakt zu anderen Menschen ist aber auch das Zurückziehen zur inneren Sammlung und Regenerierung.
