Wenn Säuglinge weinen

Säugling

Säuglinge zwischen 0 und 3 Monaten weinen in der Regel nur, wenn sie Hunger haben, Bauchweh, sich wehgetan haben, nicht schlafen können oder Schutz suchen.

 

Da sie sich noch nicht selbst äussern können, liegt es an der Mutter, den Grund des Weinens zu erraten und das Baby zu beruhigen.

 

Tipps zur Beruhigung des Babys

 

Hunger: Weint das Baby, weil es Hunger hat, erkennt man das daran, dass es an seinen oder den Fingern der Mutter saugt oder eine sonstige Stelle zum Nuckeln sucht. In diesem Fall wird das Weinen sofort aufhören, sobald es Milch bekommt. Hat sich das Baby vor lauter Hunger in eine Art Rage geweint, und fängt vor lauter Weinen nicht an zu saugen, muss man es erst beruhigen, indem man es  am Finger oder am Schnuller saugen lässt. Sobald das Baby etwas ruhiger geworden ist, wird es anfangen zu trinken.

 

Bauchweh: Verkrampft sich das Baby und hört nicht auf mit dem Weinen, kann es sein, dass es Bauchweh hat, was verstärkt zwischen 1 und 3 Monaten auftritt. Du kannst ihm eine leichte Massage geben, indem du es auf den Rücken legst und kreisförmige, langsame Bewegungen mit den Fingern auf dem Bauch im Uhrzeigersinn machst.

 

Schmerzen: Hat der Säugling wehgetan, indem er z.B. irgendwo gegengestossen ist oder sich selbst gekratzt hat, nimm ihn auf den Arm und sprich mit ihm und wiege ihn hin und her, bis der Schmerz vorüber ist. Dann hört das Baby von selbst auf zu weinen.

 

Schlaf: Manchmal sind Babys so müde, dass sie nicht einschlafen können. Wiege das Baby in sanftem Rhythmus hin und her, sing ein Schlaflied oder mach leise ruhige Musik an. Lass es auf dem Arm, bis es endlich eingeschlafen ist.

 

Schutz: Babys können auch weinen, weil sie sich beschützt fühlen möchten. Sie haben 9 Monate im Bauch der Mutter verbracht, wo sie eingepackt und geborgen waren. Wickle das Baby fest in eine Decke, bis nur noch das Gesicht herausschaut und trage es auf dem Arm herum.

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