Richtig Notizen machen im Unterricht

Unterricht

Vieles von dem, was der Lehrer unterrichtet, wird in Form einer Vorlesung gegeben. Bei Vorlesungen ist es grundsätzlich wichtig, sich Notizen zu machen, um den Lernstoff später selbständig wiederholen und vertiefen zu können. Richtig Notizen machen muss man allerdings auch lernen, denn es geht darum, wie wesentlichen Punkte zu notieren und dabei nicht zu verpassen, was der Lehrer während des Notierens sagt.

Jeder Lehrer hat einen bestimmten Rhythmus, ein Muster, in dem er spricht und unterrichtet. Dieser Rhythmus gibt, wenn man ihn kennengelernt hat, Aufschluss darüber, wann der Lehrer ein Thema wechseln wird und in welche Richtung sein Vortrag führt. Dieser Rhythmus sollte die Struktur der Notizen bestimmen, damit man sie später nachvollziehen kann. Ein Themenwechsel sollte in den Notizen mit einer Linie oder einer neuen Überschrift deutlich gemacht werden.
Oft folgt der Lehrer dem Aufbau des Textbuchs, das macht es später leichter, das Gelehrte wieder in Erinnerung zu rufen. Wenn der Lehrer Buchreferenzen erwähnt, sollte man sich Seitenzahlen aufschreiben.

Handzettel, die der Lehrer im Unterricht verteilt, können das Notizenmachen wesentlich erleichtern. Es macht keinen Sinn, die Information auf dem Zettel in den Notizen zu wiederholen, vielmehr sollten die Notizen zur Erinnerung auf den Zettel hinweisen.
Oft ist es nützlich, Notizen direkt auf den verteilten Zettel zu machen und auf dessen Informationsgehalt aufzubauen.

Informationen, die der Lehrer an die Tafel schreibt, gelten als Richtlinie für die Struktur der Notizen. Grundsätzlich sollte alles, was an der Tafel steht ins Heft kopiert werden.

Lernstoff, der Unklarheiten aufweist, sollte ebenfalls notiert werden, um den Lehrer später um Aufklärung zu bitten. Unbekannte Fachbegriffe sollte man sich aufschreiben, um sie später nachschauen zu können.

Die Notizen sollten so organisiert sein, dass sie mit dem Unterricht harmonisieren. Gelegentlich kommt es vor, dass eine Vorlesung keine richtige Struktur besitzt, sondern von einem Gedanken zum anderen zu springen scheint. In diesem Fall macht man sich die Notizen gruppenweise, so dass die einzelnen Gedankengänge später miteinander verbunden werden können.

Zur Zeitersparnis werden Notizen immer nur stichwortartig aufgeführt. Viele Begriffe können abgekürzt werden, aber natürlich nur so, dass man sie später noch entziffern kann.

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