Richtig lernen im Studium

Lernen im Studium

Das Studium ist ein Schritt zum Ziel, dir in deinem gewählten Hauptfach hervorragendes Wissen anzueignen. In Seminaren und Vorlesungen sind deine Notizen und damit deine Vorbereitung zur nächsten Stunde die Basis. Je besser deine aktive Mitarbeit und deine Vorbereitung im Studium, umso besser werden deine Ergebnisse und umso leichter wird das Lernen.

Wie bereitet man sich am besten vor?

Am Tag vor der nächsten Vorlesung oder vor dem nächsten Seminar solltest du alles relevante Material, das dir zur Verfügung steht zur Auffrischung noch einmal durchlesen und verinnerlichen. Wenn der Inhalt des Themas im Kopf präsent ist, bist du aufnahmebereit. Beim Lesen überlege dir eventuelle Fragen für den Dozenten oder den Professor. Durch Fragenstellen nimmst du aktiv am Unterricht teil, anstatt nur passiv das Wissen zu absorbieren. Es ist wichtig, immer auf dem aktuellen Wissensstand zu bleiben, denn wenn du zurückfällst, kannst du nicht mehr so leicht folgen und das Aufholen wird schwieriger.

Notizen als Stütze für das Gelernte

In jedem Seminar oder jeder Vorlesung solltest du dir effektive Notizen machen. Wenn du dich gut auf das Thema vorbereitet hast, bist du in der Lage, dir präzise und bündige, stichwortartige Notizen zu machen und trotzdem intensiv zuhören. Vom Gesprochenen reichen die wichtigsten Schlagworte zur Erinnerung beim späteren Lernen, doch was der Professor an die Tafel schreibt, sollte alles in deinem Heft stehen.
Alle Notizen sollten thematisch geordnet bleiben, so dass du später die behandelten Punkte nachvollziehen kannst. Wichtig ist, dass du mitschreibst und weiterhin zuhörst, denn allein durch Auswendiglernen deiner Notizen wirst du das Konzept nicht voll verstehen. Sobald du einen Zusammenhang nicht mitbekommst, solltest du nachfragen.

Deine Notizen solltest du täglich revidieren. Für Arbeiten und Projekte nimm dir alle Notizen zum entsprechenden Thema noch einmal durch. Wenn du jeden Abend eine halbe Stunde lang damit verbringst, die Notizen zum Thema am nächsten tag zu überarbeiten, sind diese frisch und einem Kopf und werden so auch leichter in dein Langzeitgedächtnis aufgenommen. Auch werden dadurch einzelne Punkte eventuell offenstehender Fragen aufgebracht.

Regelmäßiges Lernen ist das A und O im Studium. Kurzfristig vor einer Klausur oder einer Prüfung alles durchzugehen, was du wochenlang aufgeschoben hast, wird dich nicht weiter bringen. Wissen braucht Zeit, um sich im Gehirn festzusetzen. Wenn du zu lange wartest, hast du auch keine Zeit mehr für offen stehende Fragen an den Dozenten.

Zusammen studieren

Organisiere eine Lerngruppe mit deinen Kommilitonen. Beim gemeinsamen Lernen können viele Fragen geklärt werden, die zum besseren Verständnis führen. Durch Gruppendiskussionen eines Themas bleibt das Material auch besser im Gedächtnis als durch bloßes Büffeln.
Falls deine eigenen Notizen unvollständig sind, können deine Kommilitonen dir sicher helfen, die Lücken zu schließen, so wie du umgekehrt ihnen helfen kannst. Jeder Student lernt aus einer geringfügig anderen Perspektive und profitiert daher beim gemeinsamen Durchgehen der Lernerfahrung anderer Studenten.

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