{"id":5924,"date":"2014-02-06T10:33:16","date_gmt":"2014-02-06T09:33:16","guid":{"rendered":"http:\/\/neuropoolwp-com.beast-hosting.com\/2014\/02\/06\/wie-unterstuetzt-man-ein-schuechternes-kind\/"},"modified":"2014-02-06T10:33:16","modified_gmt":"2014-02-06T09:33:16","slug":"wie-unterstuetzt-man-ein-schuechternes-kind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/reports\/family-and-children\/wie-unterstuetzt-man-ein-schuechternes-kind.html","title":{"rendered":"How do you support a shy child?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-5923\" src=\"https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/schchternes-Kind.jpg\" alt=\"Mother and daughter\" title=\"Shy child\" width=\"450\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/schchternes-Kind.jpg 450w, https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/schchternes-Kind-300x212.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>One in five children is born with a predisposition to shyness. However, not every one of them develops into a shy child; a lot depends on the child's immediate environment. It is important for parents to provide the right support for a shy child so that they do not develop a complex about their shyness as a result of teasing and humiliation, but learn to recognise it as a normal character trait.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Ist mein Kind sch\u00fcchtern?<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ein Kleinkind bis zu 15 Monaten hat instinktiv Angst oder Scheu vor fremden Gesichtern. Bis zu einem Alter von 3 Jahren ist eine gewisse Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber unbekannten Menschen ebenfalls v\u00f6llig normal. Verh\u00e4lt sich das Kind extrem scheu im Alter von 5, 6 oder 7 Jahren, handelt es sich wahrscheinlich um Sch\u00fcchternheit.<\/p>\n<p>Auch muss man betrachten, wie h\u00e4ufig und in welcher Form \u00c4ngstlichkeit auftreten.\u00a0<\/p>\n<p>Weint das Kind jedesmal beim Absetzen im Kindergarten?<\/p>\n<p>Ist das Kind nicht f\u00e4hig, auf Gleichaltrige zuzugehen?<\/p>\n<p>Versteckt sich das Kind automatisch hinter den Eltern, wenn sich ein fremder Erwachsener n\u00e4hert?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Je \u00e4lter das Kind wird und noch immer diese Verhaltensmuster zeigt, umso wahrscheinlicher ist es wirklich sch\u00fcchtern. Sch\u00fcchternheit ist weder eine Krankheit noch ein Problem an sich, lediglich muss das Kind lernen, mit seinen Mitmenschen umzugehen. Erst wenn sich extreme Formen der Sch\u00fcchternheit zeigen wie elektiver Mutismus (wenn das Kind sich weigert, mit bestimmten Personen zu sprechen) oder Sozialphobie (Angst vor Bewertung, Schulangst etc.), sollte man sich ernste Gedanken machen und dem Kind helfen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wie hilft man dem sch\u00fcchternen Kind als Eltern?<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1. Kinder haben es oft schwer genug untereinander, denn die Ehrlichkeit und Offenheit ihrer Altersgenossen nimmt sich das sch\u00fcchterne Kind sehr zu Herzen. Deshalb sollten die Eltern ironische und spitze Bemerkungen vermeiden, die dazu gedacht sind, das Kind aus der Reserve zu locken. Wenn das Kind es mit echten \u00c4ngsten zu tun hat, darf man es auch nicht mit anderen vergleichen. Stattdessen hilft es dem Kind, wenn die Eltern Verst\u00e4ndnis f\u00fcr seine Angst zeigen und Wege finden, durch eine einsch\u00fcchternde Situation zu kommen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>2. Besonders wenn die Eltern als Kinder selbst sch\u00fcchtern gewesen sind und deshalb die Tortur nachvollziehen k\u00f6nnen, neigen sie zu \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Besch\u00fctzung. Man darf dem Kind unangenehme Situation nicht abnehmen, denn dadurch wird es noch sch\u00fcchterner. Es muss trotz aller Frustrationen und Stress lernen, mit Situationen allein fertigzuwerden. Selbstverst\u00e4ndlich sollten die Eltern es dabei unterst\u00fctzen, wenn auch allein durch ihre k\u00f6rperliche Pr\u00e4senz, doch sie sollten nicht f\u00fcr das Kind sprechen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>3. Die meisten sch\u00fcchternen Kinder w\u00fcnschen sich, am Spa\u00df der anderen teilzuhaben. Doch man sollte sie nicht ins kalte Wasser werfen, sondern langsam ihr Selbstbewusstsein aufbauen. Statt es in einen Pulk von Kindern auf dem Spielplatz zu st\u00fcrzen, kann man dorthin gehen, wenn nur ein oder zwei Kinder da sind. Viele Sch\u00fcchterne Kinder finden den Einstieg leichter, wenn sie mit j\u00fcngeren Kindern spielen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>4. Sch\u00fcchterne Kinder vermeiden Aufmerksamkeit und gehen deshalb oft in der Klasse oder Gruppe unter. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern und Lehrer oder Erzieher miteinander kommunizieren. Oft bekommen aggressivere Kinder bessere Schulnoten, weil sie st\u00e4ndig zu h\u00f6ren sind, w\u00e4hrend das sch\u00fcchterne Kind, welches sich weniger beteiligt, oft unberechtigt negativ bewertet wird. Man sollte den Erziehern klarmachen, das Kind aufgrund seiner Arbeit und Fortschritte zu bewerten und nicht aufgrund seiner m\u00fcndlichen Beteiligung.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>5. Ein sch\u00fcchternes Kind kann lernen, mutiger zu werden. Am besten schafft man dies durch kleine Aufgaben, die gerade jenseits der Komfortzone des Kindes liegen, aber ihnen nicht zuviel \u00dcberwindung abverlangt. Wenn es diese Aufgaben sicher und selbstbewusst erledigen kann, kann man den Schwierigkeitsgrad erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>6. Die Eltern m\u00fcssen Vorbild sein. Das Kind kann durch Beobachten der Eltern lernen, dass es keine Angst vor bestimmten Situationen zu haben braucht, solange die Eltern demonstrieren, wie entspannt sie einer solchen Situation selbst entgegentreten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>7. Viele Situationen kann man vorher \u00fcben oder sich mit fremden Umgebungen vertraut machen. So hilft es vielen Kindern ungemein, die neue Schule zusammen zu besichtigen, bevor es dort anf\u00e4ngt. Dabei sollten die Eltern positiv sein und eine positive Einstellung \u00fcbermitteln. Wenn ein sch\u00fcchternes Kind vor der ganzen Klasse sprechen muss, ist dies f\u00fcr viele eine Horrorvorstellung. Manchen Kindern hilft es, sich in die Rolle ihres Lieblingshelden oder Schauspielers zu versetzen. Sie agieren dann nicht als sie selbst, sondern als ihre Vorbilder.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: sch\u00fcchterne Kinder neigen sp\u00e4ter weniger dazu, sich \u00c4rger einzuhandeln, denn sie vermeiden das Erregen von Aufmerksamkeit. Auch lernen sie h\u00e4ufig mehr f\u00fcr die Schule, denn sie m\u00f6chten Kritik vermeiden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes f\u00fcnfte Kind wird mit einer Veranlagung zu Sch\u00fcchternheit geboren. Nicht jedes davon entwickelt sich allerdings zu einem sch\u00fcchternen Kind, vieles h\u00e4ngt vom unmittelbaren Umfeld des Kindes ab. F\u00fcr die Eltern ist es wichtig, ein sch\u00fcchternes Kind richtig zu unterst\u00fctzen, damit es durch H\u00e4nseleien und Dem\u00fctigungen keine Komplexe wegen seiner Sch\u00fcchternheit bekommt, sondern diese als [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5923,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_thumbnail_id":["5923"],"_fgj2wp_old_id":["4116"],"rank_math_analytic_object_id":["391"],"rank_math_focus_keyword":["wie unterst\u00fctzt man ein sch\u00fcchternes kind?"],"rank_math_internal_links_processed":["1"]},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-5924","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-familie-und-kinder","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5924"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5924\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}