{"id":4099,"date":"2012-03-09T11:49:54","date_gmt":"2012-03-09T10:49:54","guid":{"rendered":"http:\/\/neuropoolwp-com.beast-hosting.com\/2012\/03\/09\/aggression-bei-kindern\/"},"modified":"2012-03-09T11:49:54","modified_gmt":"2012-03-09T10:49:54","slug":"aggression-bei-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/reports\/family-and-children\/aggression-bei-kindern.html","title":{"rendered":"Aggression in children"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4098\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Aggression-bei-Kindern.jpg\" alt=\"Aggression in children\" width=\"450\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Aggression-bei-Kindern.jpg 450w, https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Aggression-bei-Kindern-300x212.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Aggression in children manifests itself through the suppression of weaker children, biting, pushing or hair pulling. It is often difficult to understand when a child behaves aggressively and hurts other children, as it is usually a shock for parents to see their beloved child harming others.<\/p>\n<p>However, in order to help an aggressive child, this is exactly what is needed: understanding. Aggressiveness is a form of expression of the child and shows that it is tense, anxious or lonely inside.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist wichtig f\u00fcr die Eltern zu wissen, dass grunds\u00e4tzlich kein Kind anderen bewusst wehtun m\u00f6chte. Viel lieber m\u00f6chte es entspannt mit seinen Freunden und Geschwistern spielen, Spa\u00df haben und sich sicher und geliebt f\u00fchlen. Kinder spielen harmonisch miteinander, wenn sie sich miteinander verbunden f\u00fchlen. Verlieren sie diesen inneren Band und f\u00fchlen sich von anderen Kindern separiert, werden sie aggressiv. Dabei ist das Kind nicht absichtlich gemein, das aggressive Verhalten ist jenseits seiner Kontrolle.<\/p>\n<p>Ein typisches Muster vor dem Ausbruch eines Aggressionsanfalls ist dies: ein Kind beobachtet seine Mutter, die das kleine Geschwisterbaby liebkost. Danach geht die Mutter aus, denn sie hat Wichtiges zu tun. Das Kind kann sich in diesem Moment von seiner Mutter verlassen und weniger geliebt f\u00fchlen. Aus diesem Grund richtet sich die Trauer \u00fcber das Ungl\u00fccklichsein gegen die Person, die in diesem Moment zufrieden scheint, zum Beispiel das kleine Baby. Warum, so fragt sich das Kind, hat das Baby ein recht darauf, gl\u00fccklich zu sein?<\/p>\n<p>Die Aufgabe der Eltern ist es, dem Kind ein sicheres Gef\u00fchl zu geben, so dass es sich \u00f6ffnet und seine Gef\u00fchle ausspricht. Weinen tut hier besonders gut, denn es l\u00f6st den Knoten der Angst und Traurigkeit. Die Eltern m\u00fcssen dem Kind zuh\u00f6ren und ihm die Liebe und Sicherheit vermitteln, die es braucht, um die inneren \u00c4ngste zu \u00fcberwinden, die sein Leben so schwer machen.<\/p>\n<p>Oft provoziert Aggression die gegenteilige Reaktion bei den Eltern. Sie schimpfen und bestrafen das Kind, weil es einem anderen Kind wehgetan hat. Es ist nat\u00fcrlich wichtig, dass das Kind lernt, welche Konsequenzen es haben kann, anderen Schaden zuzuf\u00fcgen, doch wenn es durch den Ausdruck seiner Gef\u00fchle noch mehr negative Erlebnisse erf\u00e4hrt, vertiefen sich die \u00c4ngste. Statt das zugrunde liegende Problem zu l\u00f6sen, wird die Ausgangslage verschlimmert und das Kind wehrt sich auf die einzige Wiese, die kann: durch Aggression.<\/p>\n<p>Aggressives Verhalten kann ein Hilferuf des Kindes sein. Ein Kind, dass auf andere Kinder losgeht, ist tief in seinem Herzen allein und ver\u00e4ngstigt, auch wenn es in dem Moment nicht so aussieht. Das aggressive Verhalten bringt dem Kind kurzfristig Belohnung: es nimmt anderen Kindern ihre Zufriedenheit, auf die es neidisch ist und verschafft ihm Aufmerksamkeit der Erwachsenen, nach der es sich sehnt. Es ist zu jung zu verstehen, dass es durch sein Verhalten seine Mitmenschen gegen sich wendet und am Ende noch mehr allein sein wird.<\/p>\n<p>Kinder k\u00f6nnen diese \u00c4ngste und Gef\u00fchle entwickeln, auch wenn sie ein liebevolles Elternhaus haben. Die \u00c4ngste k\u00f6nnen von einer schwierigen Geburt, medizinischer Behandlung, Spannungen zwischen Familienmitgliedern, die Unzufriedenheit anderer Mitmenschen oder der Abwesenheit eines geliebten Menschen herr\u00fchren. Jede angstausl\u00f6sende Situation aus der Vergangenheit kann in dem Kind eine Tendenz zur Aggression verursachen.<\/p>\n<p>Die Aggression bei Kindern kann nicht durch Logik und Bestrafung gel\u00f6st werden. Der erste Schritt ist, dem Kind N\u00e4he und W\u00e4rme zu bieten, damit es zu seinen Bezugspersonen geht und seine Gef\u00fchle offenbart. Zuh\u00f6ren hilft gegen die negativen Gef\u00fchle. Wenn Kinder ihre Gef\u00fchle \u00e4u\u00dfern, kann sich diese enorme innere Anstrengung durch Tr\u00e4nenausbr\u00fcche, hysterisches Gel\u00e4chter, Schwitzen, Zittern oder heftiges Wehren zeigen. Der Erwachsene kann dem Kind den sicheren Hort bieten, den es braucht, um seine Gef\u00fchle auszudr\u00fccken. K\u00f6rperliche Reaktionen sind ein Ventil f\u00fcr die unkontrollierbaren Gef\u00fchle.<\/p>\n<p>Folgende Ma\u00dfnahmen der Eltern werden dem Kind mit der Zeit helfen, die aggressionsausl\u00f6senden \u00c4ngste zu l\u00f6sen und helfen dem Kind, entspannter mit anderen Kindern zu spielen.<\/p>\n<p>Sprechen Sie mit einem anderen Erwachsenen \u00fcber Ihre Gef\u00fchle und Gedanken bez\u00fcglich der Aggressivit\u00e4t Ihres Kindes. So k\u00f6nnen SIe Ihre eigenen \u00c4ngste abbauen und laufen nicht Gefahr, sie an dem Kind auszulassen und dessen Probleme weiter zu vertiefen.<br \/>Beobachten Sie, unter welchen Umst\u00e4nden die Aggressionszust\u00e4nde ausgel\u00f6st werden. Die Abwesenheit der Mutter am Abend vorher, Streit zwischen dem Eltern oder Entt\u00e4uschungen beim Spielen mit anderen Kindern sind die \u00fcblichen Ausl\u00f6ser. <br \/>Warten Sie nicht darauf, dass sich das Problem von allein l\u00f6st und bereiten Sie sich seelisch auf den n\u00e4chsten Aggressionsanfall vor, so dass Sie sich schnell einschalten k\u00f6nnen, wenn sich die ersten Anzeichen zeigen.<\/p>\n<p>Bleiben Sie ruhig. Da das Kind seine Gef\u00fchle nicht unter Kontrolle hat, m\u00fcssen Sie die Situation kontrollieren und das Kind daran hindern, anderen wehzutun.<\/p>\n<p>Wenn Sie die Aggression angehalten haben, schauen Sie dem Kind in die Augen und bieten Sie ihm warmen und freundlichen K\u00f6rperkontakt. K\u00fcmmern Sie sich nicht darum, ob die umstehenden Eltern eventuell disziplinierende Ma\u00dfnahmen von Ihnen erwarten, die Gef\u00fchle des Kindes sind wichtiger. <br \/>Geben Sie dem Kind das Gef\u00fchl, dass Sie es verstehen, damit es sich Ihnen anvertraut.<\/p>\n<p>Das Kind kennt noch nicht die Worte, die seine Gef\u00fchle ausdr\u00fccken. Achten Sie auf die K\u00f6rpersprache. Bleiben Sie ruhig, auch wenn es weint und schreit oder die Aggression sich gegen Sie selbst richtet.<\/p>\n<p>Zuh\u00f6ren ist wichtig. Versuchen Sie keine Erkl\u00e4rungen. Warten Sie mit dem ernsten Gespr\u00e4ch, wenn der akute Anfall vor\u00fcber ist.<\/p>\n<p>Wenn Sie das Schlimmste nicht verhindern konnten, m\u00fcssen Sie sich um alle Kinder k\u00fcmmern. Sorgen Sie zun\u00e4chst daf\u00fcr, dass keine Gegenst\u00e4nde zum Werfen zur Verf\u00fcgung stehen und behalten Sie die H\u00e4nde im Auge.<br \/>H\u00f6ren Sie Aggressor und Opfer gleicherma\u00dfen zu und zeigen Sie Verst\u00e4ndnis f\u00fcr beide. Lassen Sie sich nicht zwingen, f\u00fcr ein Kind Partei zu ergreifen, denn Sie sind der Schiedsrichter und m\u00fcssen unparteiisch bleiben.<\/p>\n<p>Bestrafen Sie das Kind nicht. Auch tadeln und besch\u00e4men kann die Gef\u00fchle und \u00c4ngste verschlimmern. Trotz der zur Schau gestellten Unbek\u00fcmmertheit bekommt das aggressive Kind Schuldgef\u00fchle, wenn es einem anderen wehgetan hat.<\/p>\n<p>Nehmen Sie vor dem Kind einen Teil der Schuld auf sich. Sagen Sie zum Beispiel: ich h\u00e4tte fr\u00fcher da sein und aufpassen m\u00fcssen. Ich h\u00e4tte sehen m\u00fcssen, dass dich das w\u00fctend gemacht hat.<\/p>\n<p>Tr\u00e4nen- oder Wutausbr\u00fcche nach einem Vorfall sind der erste Schritt zur Heilung. Das Kind beginnt zu lernen, seine Gef\u00fchle herauszulassen. EIn Kind, dass seine Gef\u00fchle nicht zeigen kann, braucht besonders viel Aufmerksamkeit und F\u00fcrsorge. Geben Sie dem Kind so oft wie m\u00f6glich Gelegenheit, sich Ihnen anzuvertrauen. Widmen Sie ihm die Zeit, die es braucht. Verbringen Sie viel Zeit mit ihm, um N\u00e4he und Vertrauen zu vertiefen. N\u00e4he und Freude helfen dem Kind, seine Gef\u00fchle kennenzulernen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Denken Sie daran, dass die aggressive, \u00e4u\u00dfere H\u00fclle sehr d\u00fcnn ist und sich darunter ein ver\u00e4ngstigtes Kind befindet. Die Aggression ist ein Schutzmechanismus. Wenn Sie selbst durch das Verhalten Ihres Kindes w\u00fctend geworden sind, finden Sie eine andere Vertrauensperson, die sich dem Kind zuh\u00f6ren kann. Wenn Sie selbst das Gef\u00fchl haben, aufgrund des Verhaltens Ihres Kindes in Luft zu gehen, suchen Sie sich ein Ventil, um die Wut herauszulassen, bevor Sie sich mit dem Kind besch\u00e4ftigen. Denken Sie dabei an das Kind, dass ebenso empfindet wie Sie, aber nicht in der Lage ist, seine Gef\u00fchle in einer Form auszulassen, dass sie keinem wehtun.<\/p>\n<p>Haben Sie Geduld. Manchmal braucht es sehr viel Zeit und noch mehr Tr\u00e4nen, bis das Kind Ihnen von einem bestimmten Vorfall erz\u00e4hlt, dass sein Verhalten ausgel\u00f6st haben k\u00f6nnte. Je nach Alter des Kindes, besprechen Sie die M\u00f6glichkeit, sich mit einem Therapeuten zu unterhalten. Ist das Kind strikt dagegen, lassen sie es sein. Das Kind muss selbst wollen, denn auch der beste Kinderpsychologe ist eine fremde Person. Versuchen SIe es selbst, so lange die Situation nicht au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t, denn das Kind braucht die N\u00e4he seiner Eltern jetzt mehr denn je und k\u00f6nnte sich sonst &#8222;abgeschoben&#8220; oder als &#8222;Problemfall&#8220; f\u00fchlen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Aggression bei Kindern \u00e4u\u00dfert sich durch das Unterdr\u00fccken schw\u00e4cherer Kindern, bei\u00dfen, schubsen oder Haareziehen. Es ist oft schwierig, Verst\u00e4ndnis aufzubringen, wenn ein Kind sich aggressiv verh\u00e4lt und anderen Kindern wehtut, denn meist ist es ein Schock f\u00fcr die Eltern, ihr geliebtes Kind dabei zu beobachten, anderen Schaden zuzuf\u00fcgen. 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