{"id":3124,"date":"2011-03-25T21:08:03","date_gmt":"2011-03-25T20:08:03","guid":{"rendered":"http:\/\/neuropoolwp-com.beast-hosting.com\/2011\/03\/25\/canasta\/"},"modified":"2022-07-19T22:16:16","modified_gmt":"2022-07-19T20:16:16","slug":"canasta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/reports\/freizeit\/canasta.html","title":{"rendered":"Canasta"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-3096\" alt=\"Kartenspiel Canasta\" src=\"https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Kartenspiel-11.jpg\" width=\"450\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Kartenspiel-11.jpg 450w, https:\/\/www.neuropool.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/Kartenspiel-11-300x212.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/p>\n<p>Canasta wurde um 1949 in Argentinien erfunden und geh\u00f6rt heute zu den beliebtesten Kartenspielen in der ganzen Welt. &#8222;Canasta&#8220; bedeutet &#8222;Korb&#8220;. In diesem Korb soll der Spieler soviele Punkte wie m\u00f6glich sammeln.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Canasta wird mit zwei Kartenspielen zu je 52 Karten gespielt, sowie 4 Jokern. Insgesamt wird also mit 108 Karten gespielt. Die Farben Kreuz, Pik, herz und Karo haben keine unterschiedliche Bedeutung, wichtig ist aber ihr Zahlenwert.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Rote Drei = 100<\/p>\n<p>Joker = 50<\/p>\n<p>As = 20<\/p>\n<p>Zwei = 20<\/p>\n<p>K\u00f6nig = 10<\/p>\n<p>Dame = 10<\/p>\n<p>Bube = 10<\/p>\n<p>Ten = 10<\/p>\n<p>neun = 10<\/p>\n<p>Acht = 10<\/p>\n<p>Sieben = 5<\/p>\n<p>Sechs = 5<\/p>\n<p>F\u00fcnf = 5<\/p>\n<p>Vier = 5<\/p>\n<p>Schwarze Drei = 5<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Bekommt ein Spieler w\u00e4hrend des Spiels alle vier Roten Dreien, werden die Punkte doppelt gerechnet; die vier Roten Dreien erhalten, also zusammen 800 Punkte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>neben den vier Jokern gibt es noch acht &#8222;unechte&#8220; Joker, n\u00e4mlich alle Zweien. Die insgesamt 12 Joker k\u00f6nnen als beliebige Karte eingesetzt werden, au\u00dfer als Dreien.<\/p>\n<p>Das Spiel ist f\u00fcr 2 bis 6 Personen. Bei 2 Spielern spielt jeder f\u00fcr sich, bei 4 Spielern werden zwei Parteien gebildet; bei 5 Spielern werden zwei Parteien aus 2 bzw. 3 Spielern gebildet, von denen reihum einer aussetzt. 6 Spieler k\u00f6nnen entweder zwei Parteien mit je 3 Spielern oder drei Parteien mit je 2 Spielern bilden. Es bilden jeweils die gegen\u00fcber sitzenden Spieler eine Partnerschaft.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Karten werden von links nach rechts gegeben, jede Karte einzeln. Bei 2 Spielern bekommt jeder 15 Karten, bei 3 Spielern 13, bei vier Spielern 11.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/2011\/03\/27\/kletterpartie\/\">Canasta with 5 players<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.neuropool.com\/en\/2011\/03\/27\/die-paeckchen\/\">Canasta with 6 players<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die restlichen Karten kommen verdeckt in die Mitte, die oberste wird umgedreht und neben den Stapel gelegt. Ist die offene Karte ein Joker oder eine Rote Drei, muss eine weitere Karte aufgedeckt werden. Der erste Spieler hat die M\u00f6glichkeit, diese Karte aufzunehmen, die kein Joker und keine Rote Drei sein darf.<\/p>\n<p>Nach dem Geben stellen die Spieler fest, ob sie Rote Dreien in der Hand haben. Ist das der fall, m\u00fcssen diese offen vor ihnen auf den Tisch gelegt werden. Daf\u00fcr nimmt er eine Ersatzkarte vom Stapel. Die Roten Dreien k\u00f6nnen nur dann gewertet werden, wenn der Besitzer sie &#8222;gemeldet&#8220; hat, bevor der Gegenspieler spielt. Ansonsten werden die Punkte in gleicher H\u00f6he als Minuspunkte gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Der Reihe nach nimmt jeder Spieler entweder die offen gelegte oberste Karte neben dem Stapel oder eine neue Karte vom Stapel und legt eine Karte offen auf den Stapel der Aufkarten. Dadurch k\u00f6nnen die Karten in der Hand so getauscht werden, dass die S\u00e4tze oder Figuren ergeben.<\/p>\n<p>S\u00e4tze oder Figuren sind Kartengruppen von mindestens drei gleichwertigen Karten (drei Achten, drei Damen usw.), wobei auch mehr als drei Karten pro Satz erlaubt sind. Die unechten Joker k\u00f6nnen f\u00fcr die S\u00e4tze unter folgenden Bedingungen angewandt werden:<\/p>\n<p>Ein Dreiersatz darf nur einen Joker enthalten.<\/p>\n<p>Ein Vierersatz oder F\u00fcnfersatz darf h\u00f6chstens zwei Joker enthalten.<\/p>\n<p>Ein Sechsersatz oder Siebenersatz darf h\u00f6chstens drei Joker enthalten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Ein Siebenersatz wird Canasta genannt und ist das angestrebte Ziel. Zum erfolgreichen Abschluss eines Spiels muss mindestens ein Canasta gemeldet werden. Die Punkte f\u00fcr einen Canasta sind hoch: ein echter Canasta, der nur aus echten Karten besteht, bekommt 500 Punkte, ein gemischter Canasta mit Jokern 300. Im Verlauf des Spiels kann ein Dreiersatz nach und nach zum Canasta ausgebaut werden und dann gemeldet werden. Ein Austausch von Jokern gegen echte Karten innerhalb eines Canasta gegen nachtr\u00e4glich genommene Karten ist nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Vollst\u00e4ndige S\u00e4tze und Canasta werden von den Spielern gemeldet und offen ausgelegt. Die erste Meldung und damit das erste Auslegen darf erst eintreten, wenn der Einzelspieler oder Partner mit dem Gegenwert der auszulegenden Karten die vorgeschriebenen Mindestwerte erreicht.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mindestwerte:<\/p>\n<p>Die Mindestwerte richten sich danach, wieviel Punkte von den jeweiligen Spielern in den vorherigen Spielen bereits erreicht wurden. Bei 0-1595 Punkten ist der Mindestwert 50 Punkte, bei 1500-2995 90 Punkte, bei 3000 und mehr 120 Punkte. Gibt es nur Minuspunkte, betr\u00e4gt der Mindestwert 15 Punkte. Es reicht, wenn einer der Partner den Mindestwert erreicht hat, da der Partner bei ihm anlegen darf.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Beispiel: Ein Spieler hat drei K\u00f6nige und drei Sechsen, die er beide auf einmal melden k\u00f6nnte. Da die Punkte der beiden S\u00e4tze aber nur 45 ergeben und mindestens 50 f\u00fcr die erste Meldung erforderlich sind, muss er warten, bis er selbst oder jemand anders er\u00f6ffnen kann.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Nach der ersten Meldung ist kein Mindestwert mehr erforderlich. Ab jetzt kann der Partner oder man selbst an den eigenen Karten anlegen.<\/p>\n<p>Ein Spieler kann statt der obersten Karte vom Stapel auch die oberste offene Karte des Paketes aufnehmen, muss dann aber das ganze Paket, also alle darunter liegenden Karten mit aufnehmen. Bis zur ersten Meldung ist dieses Paket blockiert. Wer nach der ersten Meldung selbst noch nicht ausgelegt hat, kann dieses Paket nur dann bekommen, wenn er zwei gleichwertige Karten wie die oberste des Paketes bereits besitzt und mit diesen Karten Figuren des jeweiligen Mindestwertes wird auslegen k\u00f6nnen. Derjenige, der bereits gemeldet hat, kann das Paket nehmen, wenn er nur eine gleichwertige Karte hat und mit einem Joker zusammen einen Dreiersatz bilden kann. Er kann das Paket auch dann nehmen, wenn die oberste Karte zu einer seiner bereits ausgelegten Figuren passt. Man nimmt zun\u00e4chst nur die oberste Karte des Paketes auf und legt des Satz mit seinen vorhandenen Karten sofort auf, bevor der Rest des Paketes genommen werden darf. So beweist man, dass man Anspruch auf das Paket hat. Nach dem Aufnehmen des Paketes k\u00f6nnen mit diesen karten weitere Figuren gelegt werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Sperren des Paketes<\/p>\n<p>Durch vor\u00fcbergehendes Sperren des Paketes kann der Gegner das Paket gar nicht oder nur schwer bekommen. Das Paket kann man auf drei Arten sperren:<\/p>\n<p>1. Durch Spielen einer Schwarzen Drei, die quer auf den Ablagesto\u00df gelegt wird und damit die Gegenpartei daran hindert, ihn aufzunehmen. Der Spieler, der direkt neben dem sitzt, der die schwarze Drei spielt, darf nicht an das Paket heran, der \u00fcbern\u00e4chste wohl aber, sofern er die o.g. Voraussetzungen erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>2. Neben das Paket wird ein Joker gelegt. Mit dem Joker zusammen darf das Paket nur dann genommen werden, wer zwei Karten des Wertes der oberen Karte hat, wobei der dem Sperrenden n\u00e4chstsitzende Spieler vom Aufnehmen ausgeschlossen ist.<\/p>\n<p>3. Durch Ablegen einer Karte, die den gleichen Wert hat, wie ein bereits abgelegter Canasta der Gegenpartei.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Man muss seine Meldung nicht sofort machen, sollte sich aber dar\u00fcber im Klaren sein, dass sich alle Karten, die nicht als fertige Figuren auf dem Tisch liegen, als Minuspunkte gerechnet werden, wenn man vom Gegner \u00fcberrumpelt wird. Die Roten Dreien z\u00e4hlen bei der Abrechnung hoch, entweder als Plus- oder Minuspunkte. Sie z\u00e4hlen je 100 Punkte, wenn man bereits eine Meldung gemacht hat, 100 Minuspunkte, wenn man noch keine Meldung gemacht hat. 800 Plus- oder Minuspunkte f\u00fcr den Besitz aller Roten Dreien, 500 Minuspunkte, wenn der Gegner das Spiel beendet und man noch eine Rote Drei in der Hand h\u00e4lt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Bei Spielbeginn legt man seine Roten Dreien offen auf den Tisch und nimmt daf\u00fcr Ersatzkarten vom Stapel. Befindet sich eine Rote Drei im Paket, muss der Spieler, der das Paket aufnimmt, diese auch offen hinlegen, ohne sich eine Ersatzkarte zu nehmen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Beenden einer Spielrunde<\/p>\n<p>beenden darf ein Spieler die runde, wenn er oder sein Partner vorher mindestens einen Canasta ausgelegt hat oder er dies im Moment des Beendens tun kann. Wenn ein Spieler alle Karten aus seiner Hand auslegen kann, kann er das Spiel beenden. Hat er noch eine Karte in der Hand, legt er diese nach seiner Meldung auf den Ablagesto\u00df, falls sie sich nicht an die Figuren anbauen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Alle Karten, die der Partner beim Beenden noch in der Hand h\u00e4lt, z\u00e4hlen als Minuspunkte. Ein guter Spieler versucht, das Spiel selbst zu beenden, da es f\u00fcr das beenden 100 Punkte gibt, sowie weitere 100 Punkte, wenn der Partner schon einen Canasta auf dem Tisch hat. Allerdings ist es ein Risiko, seine Karten so lang in der Hand zu halten, um das Spiel beenden zu k\u00f6nnen. Denn falls der Gegenspieler beendet, z\u00e4hlen alle Karten in der Hand als Minuspunkte. Sehr ge\u00fcbte Spieler spielen Handcanasta, bei denen sie w\u00e4hrend des gesamten Spiels keine Meldung machen, also keine Figuren auslegen und stattdessen versuchen, alle Karten in der Hand zusammenzubringen. Gelingt ihm das, ohne dass ein anderer Spieler zuerst beendet, kann er das Spiel beenden, sobald er mindestens einen Canasta hat und alle Karten aufgehen. Daf\u00fcr bekommt er 1000 Punkte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Billing<\/p>\n<p>Am Ende einer Spielrunde werden alle Punkte gez\u00e4hlt und mit den vorherigen Spielrunden verrechnet. So wissen alle Spieler, wieviele Punkte sie bei Er\u00f6ffnung der n\u00e4chsten Spielrunde haben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Pluspunkte: Jede Rote drei 100 Punkte, sofern der Spieler oder sein Partner mindestens einen Canasta hat; Alle Roten Dreien in der Hand 800 Punkte; Canasta mit echten Karten 500 Punkte; Canasta mit Jokern 300 Punkte; Pr\u00e4mie f\u00fcr Beenden der Runde 100 Punkte; Pr\u00e4mie f\u00fcr Beenden ohne \u00fcbrigbleibende Karte 200 Punkte; Handcanasta 1000 Punkte; Alle ausgelegten Karten gem\u00e4\u00df ihrem Wert \/(s.o.).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Minuspunkte: Jede Rote Drei, wenn der Spieler oder sein Partner noch nicht melden konnte 100 Punkte; Alle Roten Dreien in der Hand 800, wenn der Spieler oder sein Partner noch nicht melden konnten; Rote Drei in der Hand, wenn der Gegner das Spiel beendet hat; alle noch nicht ausgelegten Karten gem\u00e4\u00df ihrem Wert.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Canasta wurde um 1949 in Argentinien erfunden und geh\u00f6rt heute zu den beliebtesten Kartenspielen in der ganzen Welt. &#8222;Canasta&#8220; bedeutet &#8222;Korb&#8220;. 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