Dog at the vet

When dog is afraid of the vet

Dog at the vet

Many dogs are afraid of the vet. The medical odours and sterile otherness of a vet's surgery make them nervous, even if going to the vet is not associated with painful treatment.

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Dazu kommt, dass Die Hundehalter oft selbst nervös sind, und die Nervosität überträgt sich auf den Hund.

Wenn möglich, sollte man sich eine Tierarztpraxis suchen, die eine beruhigende Atmosphäre ausstrahlt. Weiße Kachelwände und Böden sind zwar leicht zu reinigen, schallen aber ein überlautes Echo der kleinsten Geräusche wider. Nützlich ist es, wenn der Wartesaal und die Rezeption wie ein freundliches Wohnzimmer auf den Hund wirken.
Die Ausstrahlung des Tierarztes und der Assistenten ist besonders wichtig. Ein freundlicher und verständnisvoller Tierarzt weiß, dass er einem ängstlichen Hund mit Ruhe gegenübertreten muss. Er weiß auch, dass es dem Hund nicht hilft, sich sofort in die Untersuchung zu stürzen, sondern ihm erst die Möglichkeit des Kennenlernens zu geben. Das geschieht durch Handausstrecken und Beschnüffeln.

Der Hundehalter kann seinem Hund schon auf dem Weg zum Tierarzt seine Angst nehmen. Es hilft natürlich, wenn er seine eigene Nervosität dabei ablegen oder zumindest verstecken kann. Auf dem Weg läuft man zügig voran, damit der Hund weiß, dass es ein Ziel gibt. Er muss selbstbewusst geleitet werden. Man läuft mit weiten Schritten zielstrebig voran und benutzt den Schwung des Körpers zur Führung des Hundes, nicht nur die Arme. Will man beispielsweise in eine Richtung abzweigen, bleibt man in ständiger Bewegung beim Richtungswechsel nach vorn. Bleibt man stehen und zieht an der Leine, verunsichert das den Hund.
Der Hund ist gewillt, seinem Herrchen oder Frauchen zu folgen, solange er das Gefühl hat, dass dieser selbst ein guter Führer ist.

Der Hund sollte an eine lockeren Leine geführt werden, wenn er in die richtige Richtung läuft. Beim Richtungswechsel nimmt man die Leine kürzer, wenn er nicht der Bewegung folgt. Je zügiger man läuft, umso weniger Ablenkung findet der Hund auf dem Weg. Beginnt er, zu den Seiten auszubrechen, muss man ein wenig schneller gehen.

Wenn der Hund anhält, geht man genauso schnell weiter, bis er versteht, dass er zu folgen hat. Sobald er folgt, wird die Leine wieder locker gelassen. Er darf ruhig zwischendurch gelobt und getätschelt werden, wenn er gut und zügig mitläuft. So lernt der Hund bald, dass es gut ist und Spaß macht, Herrchen zu folgen. An der lockeren Leine hat er auch das Gefühl, freiwillig mitzukommen.

Es ist besser, wenn der Hund kein Halsband trägt, dass sich um die Kehle verengt, sobald er zieht.

Viele neigen dazu, die Leine zu kurz zu halten, besonders, wenn der Hund zu stark zieht. Das Ziehen gewöhnt man dem Hund nur ab, indem er eine lockere Leine bekommt, sobald er mit Herrchen Schritt hält.

Muss man an einer Ampel anhalten, wird die Leine kürzer genommen, während man auf die Ampel zugeht. Dadurch bekommt der Hund ein Zeichen, dass er gleich anhalten muss.

Der Hund muss lernen, der Führung seines Halters zu vertrauen, auch wenn es zum Tierarzt geht. Durch selbstbewusstes Führen wird der Hund keine Zweifel bekommen, ob sein Herrchen ihn in eine Gefahr führt. Bekommt er doch in letzter Sekunde an der Schwelle der Arztpraxis Panik, sollte er durch gutes Zureden beruhigt werden und dann zielstrebig hineingeführt werden. Niemals den Hund anschreien oder gar schlagen. Er braucht das Gefühl, dass sein Herrchen auf seiner Seite ist.