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Wenn der Körper einer plötzlichen drastischen Höhenveränderung ausgesetzt wird und sich nicht den veränderten Druckverhältnissen anpassen kann, spricht man von Höhenkrankheit.
Je weiter man sich vom Meeresspiegel entfernt, umso mehr nimmt der Druck in der Luft ab. Der Sauerstoffanteil in der Luft bleibt zwar konstant, doch er gelangt in kleineren Mengen durch das Blut in die Lunge. Der Körper gleicht das mit zunehmender Herz- und Lungentätigkeit aus, doch es kommt zu einer Störung des biochemischen Gleichgewichts, wodurch sich Flüssigkeit im Körper ansammelt und Ödeme entstehen.
Typische Symptome für Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Herzrasen und Erbrechen. Gelegentlich kommt es zu Husten mit schaumigem Auswurf und blau verfärbten Lippen.
Behandlung von leichter Höhenkrankheit
Abstieg in tiefere Region
Bettruhe
Erhöhte Flüssigkeitszufuhr
Harntreibende Mittel
Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) gegen die Kopfschmerzen und zur Verringerung des Risikos einer Lungenembolie
Kaffee und Alkohol vermeiden
Kleine fettarme und kohlenhydratreiche Mahlzeiten
Vorbeugung von Höhenkrankheit
Langsamer Aufstieg in höhere Regionen: Zwischen 1600m und 3500mm ü. NN höchstens 700m Aufstieg pro Tag, über 3500m nur 300m Aufstieg pro Tag.
Ab einer Höhe von 2500m sollen Übernachtungen eingeplant werden, um dem Körper Zeit für die Anpassung an die Druckverhältnisse zu geben.
Pulserhöhende, körperliche Aktivitäten wie Bergsteigen und Skilaufen bei der Ankunft am Zielort in den ersten 3 Tagen einschränken.
Bei Auftreten leichter Symptome von Höhenkrankheit sofort Ruhepause einlegen.
Mit dem Arzt über die vorbeugende Einnahme eines harntreibenden Mittels wie Diamox sprechen. |