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Macht gesundes Essen glücklich?

Macht gesundes Essen glücklich?Gesundes Essen hat Einfluss auf die allgemeine Gesundheit, bzw. bei falscher Ernährung auf Krankheiten und verschiedene körperliche Probleme.



Gesundes Essen hilft aber nicht nur, die körperlichen Funktionen so zu regulieren, dass das System auf dieser Ebene funktioniert, sondern auch auf der Ebene der Seele und des Gemütszustandes.


In den USA und Großbritannien wurden zu diesem Thema jüngst Untersuchungen durchgeführt, die darauf hindeuten, dass die Ernährung sehr wohl etwas mit dem Verhalten zu tun hat.  Die Aggressionsrate sank, wenn die Ernährung verbessert wurde.  Die Verbesserungen bezogen sich vor allen Dingen auf weniger Konsum von Süßwaren und mehr Lebensmittel mit hohem Nährwert.

Da die Zusammenhänge noch nicht zuverlässig geklärt sind – es fehlt noch an genügend repräsentativen Untersuchungen – werden auch nur zaghaft Meinungen über die gesellschaftlichen Auswirkungen formuliert.  So z.B. sind die Erkenntnisse, die schon gemacht wurden und weiterhin erhofft werden, durchaus relevant, wenn es darum geht, Kriminalität und gesellschaftliches Fehlverhalten zu reduzieren.

Steht dieses in direktem Zusammenhang mit der Ernährung, vor allem von Schülern und Gefängnisinsassen, so muss man sich auch ernsthafte Gedanken darüber machen, welche Konsequenzen dies für die Organisation von Schulen und Vollzugsanstalten hat.

Kann man die Zustände in der gesamten Gesellschaft mit der Verbesserung der Ernährung ebenfalls verbessern?  Die Wissenschaft ist davon durchaus auch zu diesem Zeitpunkt schon überzeugt.  Sie geht davon aus, dass das Gehirn, wie alle anderen Organe im Körper, nur optimal funktionieren kann, wenn ihm alle Nährstoffe zugeführt werden, die es braucht.

Das Gehirn reguliert in erster Linie unsere Gemütszustände und somit ist der direkte Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten schon hergestellt.  20% der durch die Nahrung aufgenommenen Energie, verbraucht alleine das Gehirn.  Wenn darunter keine, oder nicht genügend, der wertvollen und notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und essentieller Fettsäuren zu finden sind, kann das Gehirn auch nicht die Leistungen erbringen, die unter optimalen Zuständen ermöglicht würden.  Es gilt nachzuweisen, dass dadurch in der Tat die positiven Merkmale einer Persönlichkeit auf der Strecke bleiben, und durch unerwünschte Verhaltensweisen ersetzt werden, wie. z.B. Aggression, Vandalismus, Streitsucht, Unaufmerksamkeit, schlechtes Gedächtnis oder Desintersse und Ignoranz.

Was also bisher mitunter als schlechte Charaktereigenschaft eines Menschen etikettiert wurde, kann in Wirklichkeit eine, durch über lange Zeit erstreckte Fehlernährung, hervorgerufene Mangelerscheinung sein, die sich durch erhöhte Aggressivität und generell anti-soziales Verhalten äußert.

Es bleibt zu hoffen, dass die Wissenschaft durch ihre Erkenntnisse die Politik so weit beeinflussen kann, dass sie die Verbesserung der Lage gesetzliche regelt, denn profitieren können wir alle, direkt oder indirekt.

 

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