
Trächtigkeit bei Hunden kann schwierig festzustellen sein. Als verantwortungsbewusster Hundehalter möchte man natürlich die Anzeichen einer möglichen Trächtigkeit wissen, um der Hündin die bestmögliche Pflege zu ermöglichen.
Ein Tierarzt kann durch Blutuntersuchung und Ultraschall feststellen, ob die Hündin trächtig ist, Doch auch ohne eine kostenintensive Untersuchung gibt es einige Anzeichen, auf die der Hundehalter selbst achten kann.
Anzeichen für Trächtigkeit bei Hunden
- Erhöhter Appetit oder Veränderung des Appetit. Die Hündin rührt plötzlich ihr übliches Lieblingsfutter nicht mehr an oder frisst deutlich mehr als vorher. Wie beim Menschen beeinflussen die Hormonschwankungen zu Beginn der Trächtigkeit die Essgewohnheiten des Hundes.
- Ein häufiges Zeichen bei trächtigen Hunden ist weißlicher Ausfluss aus den Geschlechtsorganen.
- Die Zitzen der trächtigen Hündin sind vergrößert.
- Verhaltensveränderungen machen sich bemerkbar: eine aufgeweckte Hündin schläft plötzlich viel und wirkt müde. Eine ausgeglichene Hündin kann plötzlich ohne erkennbaren Grund unruhig und nervös wirken.
- Ist die Hündin bereits in fortgeschrittenem Stadium trächtig, sieht man eine deutliche Vergrößerung des Bauchs.
- Die Hündin zeigt Anzeichen für "Nestbau", sie bereitet sich auf die Pflege der Welpen vor, indem sie Decken durch kratzen flauschiger machen will. Dieses Anzeichen kann schon relativ früh auftreten, wenn die Geburt der Welpen noch einige Wochen entfernt liegt und ist lediglich eine instinktive Handlung.
Wenn der Hundehalter das Gefühl hat, seine Hündin ist trächtig, sollte er sie tierärztlich untersuchen lassen. Der Tierarzt untersucht, ob die Trächtigkeit normal verläuft und gibt Ratschläge für die Pflege der trächtigen Hündin. Eine Hündin, die kränklich und apathisch wirkt, sollte umgehend zum Tierarzt gebracht werden.

| Ähnliche Hilfe / Beratung: |
|---|
|


