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eifersüchtige Hunde

Es gibt Hunde, die Ihre Bezugsperson ganz und gar für sich allein haben wollen und eifersüchtig reagieren, wenn Frauchen oder Herrchen mit anderen Hunden oder anderen Menschen spricht. Die Eifersucht kann sich durch Winseln oder Bellen äußern, nimmt gelegentlich aber auch ernstere Formen an. 

Der eifersüchtige Hund beginnt, Möbel zu beschädigen, in die Wohnung zu pinkeln oder wird sogar aggressiv. Während die normale Eifersucht des Hundes oft nur nervend ist, sollte man den Hund trotzdem dahingehend trainieren, sein Verhalten zu ändern. Der Hund muss akzeptieren lernen, dass sein Herrchen oder Frauchen sich auch anderen Lebewesen widmet.

 

Maßnahmen zur Erziehung des eifersüchtigen Hundes

 

Bei Unsicherheit sollte man den Hund zum Tierarzt bringen, denn hinter dem scheinbar eifersüchtigen Verhalten kann eine Krankheit stecken. Auch kann Eifersucht und Aggression Stress und Nervosität verursachen und den Hund krank machen.

 

Eifersucht wird oft durch Veränderungen ausgelöst, wenn das Herrchen zum Beispiel eine neue Arbeit hat und dadurch weniger Zeit für den Hund hat. Auch die Ankunft eines Babys lenkt die Aufmerksamkeit der Familie vom Hund weg. Bei Veränderungen des Alltags sollte dem Hund mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, bis er sich an die veränderte Situation gewöhnt hat.

Neue Haustiere oder Mitbewohner sollten außerhalb der Wohnung mit dem Hund bekannt gemacht werden, auf neutralem Boden. Dort ist der Hund nicht in seinem Revier und betrachtet den Neuankömmling nicht automatisch als Eindringling.

Bei dem Bekanntmachen mit anderen Tieren oder Menschen sollte der Hund die gleiche gewohnte Aufmerksamkeit bekommen und nicht plötzlich durch die Ankunft des Neuen ignoriert werden.

 

 

Neue Haustiere sollten langsam eingeführt werden. Der Hund sollte einige Wochen lang Zeit bekommen, sich an den neuen Mitbewohner zu gewöhnen. Das Futter sollte in getrennten Näpfen gegeben werden, damit kein Futterneid entsteht. Zu Beginn sollten die beiden Tiere nur etwa eine halbe Stunde am Stück und unter Aufsicht zusammen bleiben.

 

Gutes Verhalten des Hundes sollte mit Streicheln und Belohnungen anerkannt werden. So lernt der Hund, dass gutes Verhalten sich lohnt und ihm die gewünschte Aufmerksamkeit gibt.

 

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