
Katzen sind Karnivoren, d.h. sie ernährend sich fast ausschließlich von Fleisch, Fisch und Geflügel. Art des Katzenfutters und Häufigkeit des Fütterns hängt zum großen Teil vom Alter des Katze ab, denn die Katzen haben je nach Altersgruppe unterschiedliche Bedürfnisse.
Katzenkinder
Wie auch das Menschenbaby befindet sich ein Katzenbaby in der Entwicklung und braucht spezielles Futter zum Wachsen. Während des ersten Lebensmonats einer Katze ernährt diese sich ausschließlich von Muttermilch. Im Alter von 6 Wochen brauchen die Katzen sowohl Milch als auch ihre erste feste Nahrung. Zwischen zwei und drei Monaten entwöhnen sich die Katzen vollständig von der Milch ihrer Mutter. Es wird empfohlen, einer jungen Katze bis zum Alter von einem Jahr Futter für Katzenkinder zu geben, sowohl Trockenfutter als auch Dosenfutter.
Erwachsene Katzen
Nach einem Jahr braucht eine Katze zwei Mahlzeiten pro Tag. Das Verdauungssystem einer erwachsenen Katze kann neben Katzenfutter auch Brotkrumen, Käse und frisches Fleisch vertragen. Die Ernährung der Katze sollte Trockenfutter und frisches Futter enthalten. Die Menge der einzelnen Mahlzeiten hängt von der Aktivität der Katze ab. Katzen brauchen viel Vitamin E, welches man in Fischöl findet. Bei Vitamin E-Mangel kann es zu Steatitis, einer Katzenkrankheit kommen.
Senioren
Bei älteren Katzen sind die Hauptprobleme Übergewicht oder starke Gewichtsabnahme. Übergewicht entsteht, wenn der Stoffwechsel der Katze sich verlangsamt. Krebs, Nierenversagen und Zahnausfall verursachen starke Gewichtsabnahme. Übergewichtige Katzen sollten kleinere Mahlzeiten am Tag bekommen. Dünne Katzen sollten mehrmals am Tag kleinere Mengen Futter erhalten statt zweimal am Tag eine große Portion. Für Katzensenioren ist es sinnvoll, auf Seniorenfutter umzusteigen, welches eine dem veränderten Stoffwechsel angepasste Menge an Proteinen enthält. Bei extremer Gewichtsveränderung sollte man einen Tierarzt aufsuchen.
Dosenfutter und Trockenfutter
Bei jungen Katzen hilft Trockenfutter bei der Umstellung von Milch auf feste Nahrung. Nach einem Jahr sollten die Katzen sowohl Trockenfutter als auch Dosenfutter bekommen. Dosenfutter enthält mehr Wasser und füllt den Magen der Katze schneller. Je nach Aktivität der Katze sollte der Zugang zum Trockenfutter reguliert werden, damit diese sich nicht überfrisst. Sehr aktive Katzen jedoch können ruhig einen vollen Napf bekommen, von dem sie fressen können, wann immer sie wollen, denn im Gegensatz zum Hund neigt eine Katze weniger dazu, mehr als nötig zu fressen, vorausgesetzt, sie hat genügend Abwechslung.

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