im Wissen schwimmen, triefend clever herauskommen

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Urlaub eines Hundes
Weißer Zwergschnautzer im Sand

Nicht nur Menschen, auch wir Hunde machen gerne Ferien. Wir verlassen und da ganz auf unseren Rudelführer, dass er alles einpackt, was wir brauchen.

Ich bin ein kleiner weißer Zwergschnautzer, lebendig und neugierig auf alles. Ich habe gerade einen Spanienurlaub hinter mir. Mann – schon am Flughafen war es aufregend. Ich war ja sicher in meiner Transporttasche untergebracht und konnte alles schön beobachten. Ich musste nur noch einmal aus meiner Tasche heraus, weil diese untersucht werden sollte. Was um alles in der Welt haben die da drin gesucht? Ich bin doch stubenrein!

Dann konnte ich wieder in meine Tasche, musste aber erstmal unbedingt mit Frauchen spielen, indem ich ihre Finger mit den Zähnen festhielt. Aber Frauchen kennt sämtliche Tricks von mir, die werden hier aber nicht verraten und machte die Tasche zu. Dann kamen wir in den Bauch eines großen Vogels. Der musste mächtigen Hunger haben, weil er soviele Menschen verschlang. Dann erfuhr ich, dass die Menschen diesen Vogel Flugzeug nennen und nicht gegessen wurden, sondern sich da drinnen hinsetzten.

Es liefen auch immer einige Menschen hin und her, ich glaube, die brachten was zu essen. Es roch nämlich so gut. Und zu mir waren sie auch sehr nett. Einer brachte ein Stück Fleisch – nur für mich! Wow!

Irgendwann waren wir wieder auf der Erde und es folgte eine Autofahrt. Ich liebe Autofahren! Doch bei der Ankunft lernte ich ein paar furchterregende Katzen kennen. Pfote aufs Hundeherz. Ich gab an wie Graf Kox, die Katzen waren ganz friedlich und haben mich nur beobachtet. Ich musste lernen, dass ich nicht einfach überall hin rennen konnte, weil es ja Katzenzone war. Ich hätte auch gern mit ihnen gespielt, aber ich weiß nicht, ob sie mit Bällen und Stöckchen was anfangen können.

Und dann war da noch ein riesengroßer brauner Hund, den absolut nichts aus der Ruhe bringen konnte. Ich durfte öfter an seiner Nase schnüffeln und er hat sich Brot von Frauchen abgeholt und Gras gefressen. Komischer Hund.

Dann sagte man mir, dass der Hund ein Pferd sei. Naja, ich muss eben noch viel lernen.

Eines Tages war ich mit Frauchen, einem kleinen Jungen, der mich ständig in die Nase kniff und dessen Mutter an einem Fluss, der aber so wenig Wasser hatte, dass ich da baden konnte. Zur Vorsicht wurde ich an einer ganz langen Leine fest gemacht. Ich bin auf dem Bauch durch den Sand gerutscht und dann rein ins Wasser. Ich musste natürlich austesten, wie tief es war. Dass ich in Wirklichkeit ins Wasser gefallen bin, bleibt natürlich mein Hundegeheimnis. Danach bin ich raus aus dem Wasser und durch den Sand, es war herrlich. Ich sah aus wie ein panierter Wischmopp. Stöckchen knabbern, nach Lust und Laune bellen – einfach toll.

Im Haus war ich dann wieder trocken, aber meine Fellfarbe hatte sich etwas verändert. Doch ich glaube, Frauchen kriegt das wieder hin.

Abends war ich total platt und habe in meinem Hundetraum alles noch einmal erlebt.

Bald geht es wieder zurück in mein richtiges Zuhause, denn ich muss dort kontrollieren, ob alles in Ordnung ist.

Mit Sicherheit werde ich die spanischen Katzen jedoch wieder besuchen.

Ich grüße alle Hundekollegen

Euer Drago

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