
Kaninchen können von bestimmten Krankheiten befallen werden und so einen frühzeitigen Tod finden. Sobald die folgenden Symptome bei Kaninchen auftreten, sollte das Tier zum Tierarzt gebracht werden.
Kaninchenhalter sind dafür verantwortlich, ihre Haustiere gesund zu erhalten. Leider gibt es jedoch einige Krankheiten, die Kaninchen häufig bekommen, die der Kaninchenhalter nicht verhindern kann. Zur Behandlung ist es wichtig, die Symptome rechtzeitig zu erkennen und das Tier zum Tierarzt zu bringen.
Symptome für typische Kaninchen-Krankheiten
Schleimaustritt aus der Nase, häufiges Niesen, nasse Nase. Diese Symptome sind ähnlich einer normalen Erkältung. Die Krankheit wird durch Bakterien verursacht (Pasteurella Multocida). Die Krankheit ist ansteckend, daher muss das kranke Tier von anderen Kaninchen getrennt werden.
Schleim aus der Nase, Husten, Niesen, wässrige Augen, Appetitlosigkeit. Diese Symptome können auf eine Lungeninfektion hindeuten (Bordetella), die durch Staphylokokken verursacht wird. Die Infektion wird mit Antibiotika behandelt, doch das Kaninchen bleibt passiver Überträger der Krankheit.
Blut im Kot, Durchfall. Durchfall kann bei Kaninchen sehr ernste Formen annehmen. Verursacht wird Durchfall durch ein Ungleichgewicht der Bakterienflora im Darm. Das Kaninchen sollte innerhalb von 24 Stunden tierärztlich behandelt werden, sonst kann es daran sterben.
Gerötete Augen und Augenlider, blutige Nase, Apathie, Appetitlosigkeit, Fieber. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um eine gefährliche Viruserkrankung, die sehr ansteckend und tödlich ist, wenn sie nicht behandelt wird. Nicht immer treten die Symptome beim erkrankten Tier auf; ein Kaninchen kann plötzlich sterben, ohne vorher Krankheitssymptome aufgewiesen zu haben. Die Krankheit ist für den Menschen nicht lebensbedrohlich.
Entzündete Geschlechtsteile sowie Ekzeme um die Genitalien. Hierbei handelt es sich um die Geschlechtskrankheit Syphilis. Ein infiziertes Kaninchen schreckt vor der Paarung zurück, entgegen seinem sonstigen Sexualverhalten. Syphilis kann mit Penicillin behandelt werden und verläuft gewöhnlich eher harmlos.
Ein Kaninchenweibchen mit Jungen weigert sich, diese zu säugen. Die Zitzen des Weibchens sind wahrscheinlich entzündet (Mastitis) und die Milch gerinnt, wodurch sie nur schwer herauskommt. Das Heraussaugen der Milch verursacht starke Schmerzen, weshalb das säugende Kaninchenweibchen ihre Jungen von den Zitzen wegstößt. Sie muss sofort von ihren Jungen getrennt werden und ein Antibiotikum bekommen.
Lesezeichen setzen
Als Email versenden
Trackback(0)
Kommentare (0)

Kommentar schreiben
| Ähnliche Hilfe / Beratung: |
|---|
|


