
Koppen bei Pferden ist eine Untugend, und da sich die Pferde das Koppen gegenseitig abschauen, kann man es als ansteckend bezeichnen.
Zu Beginn dieser Krankheit setzt das Pferd die oberen Schneidezähne auf eine vorstehende Kante und ziehen so Luft in die Kehle, indem sie die Halsmuskeln anspannen.
Maßnahmen gegen Koppen
Wenn möglich, sollte das koppende Pferd außer Sichtweite von anderen Pferden gebracht werden, damit diese nicht auch mit dem Koppen anfangen.
Ein Kopperriemen verhindert das Koppen, allerdings muss er richtig umgeschnallt sein.
Nimm dem Pferd die Möglichkeit, aufzusetzen, d.h. alle vorstehenden Kanten müssen abgeschrägt werden oder mit einer überriechenden Lösung bestrichen werden. (z.B. Finalgon)
Die Futterkrippe auf den Boden stellen oder an Stricken aufhängen, damit das Pferd diese nicht als Kante zum Koppen benutzen kann.
Vorbeugung gegen Koppen
Dicke Holzstücke in die Box legen, woran das Pferd nagen kann und damit seinen natürlichen Nagetier befriedigen kann und Beschäftigung hat, denn meist entstehen Untugenden durch Langeweile.
Wenig süßes Futter verfüttern, weil die Pferd oft süßes Futter an den Wänden verteilen und später unentwegt daran herumlecken.
das Pferd braucht täglich ausreichend Bewegung durch Reiten, Führen, Longieren oder Auslauf.

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