Ist dein Hund gesund?

Bei der Gesundheit von Hunden ist es immer am besten, schon frühzeitig auf eventuelle Krankheitssymptome zu achten. So erspart man sich selbst und dem Hund eine Menge Stress und spart langfristig Geld für die Tierarztkosten, denn je später eine Krankheit behandelt wird, umso aufwändiger wird die Therapie.
Um die Gesundheit des Hundes zu kontrollieren, gibt es einige allgemeine Zeichen im Verhalten des Hundes, die eine Krankheit ankündigen können.
Fressverhalten. Ein Hund, der mehr als 24 Stunden lang weder gefressen noch getrunken hat, sollte zum Tierarzt gebracht werden, besonders, wenn der Hund gewöhnlich mit gutem Appetit frisst. Gelegentlich kommt es vor, dass Hunde einen Tag oder einen halben Tag lang "fasten", doch solange sie nicht krank sind, werden sie trotzdem Wasser trinken.
Einmal pro Woche sollte man als Hundehalter den Hund bürsten und dabei den Körper untersuchen. Mit den Händen sanft über den Körper fahren und auf schmerzhafte Stellen, Geschwüre, Wunden oder Entzündungen achten.
Beim Spazierengehen lässt sich feststellen, ob der Hund normal und schmerzfrei läuft und rennt. Bei Anzeichen von Steifheit, Lahmheit, Müdigkeit, extremes Hecheln oder Husten sollte der Hund genauer untersucht und beobachtet werden.
Übergewicht ist auch bei Hunden ein Problem. Hunde neigen dazu, im Gegensatz zu Katzen, alles zu fressen, was man ihnen gibt, selbst wenn sie schon längst satt sind. Um den Hund nicht zu überfüttern, sollte man auf eine gesunde und Rasse und Größe angepasste Ernährung achten. Notfalls vom Tierarzt beraten lassen.
Im Stuhl des Hundes sollte man auf Durchfall, Verstopfung, Blut und Schleim achten. Auch wenn der Urin dunkel, trüb oder mit Blut durchsetzt ist, sollte der Hund sofort zum Tierarzt gebracht werden.
Regelmäßig das Maul untersuchen. Das Zahnfleisch bei gesunder Mundflora ist rosa; dunkle Flecken deuten auf mögliche Probleme hin. Bei Geschwüren, faulen oder lockeren Zähnen und Wunden auf der Zunge sollte der Tierarzt gefragt werden. Mundgeruch ist gewöhnlich ein Zeichen für Verdauungsstörungen.
Die Augen des gesunden Hundes sind klar und die Pupillen beide gleichgroß. Eingewachsene Wimpern und Augenreizungen können Probleme verursachen.
Die Nase des Hundes sollte feucht und kühl sein. Bei heißer und trockener Nase sowie Nasenausfluss, häufiges Niesen und Atemschwierigkeiten sollte man zum Tierarzt gehen.
Nach dem Spazierengehen die Pfoten des Hundes auf Wunden, Geschwüre und zu lange Krallen untersuchen.
Schließlich lohnt es sich noch, die Ohren des Hundes zu untersuchen. Zuviel Ohrenschmalz kann vorsichtig mit einem Wattebausch entfernt werden, dabei niemals ein Wattestäbchen in die Ohren hineinstecken. Schwellungen und übler Geruch in den Ohren sollten vom Tierarzt geprüft werden.