
Hunde sind keine Karnivore, sondern Omnivore von Natur aus. Das bedeutet, ihre Nahrung besteht aus Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse. Kommerzielles Hundefutter aus der Dose ist nicht unbedingt die gesündeste Form der Hundeernährung, wer also seinen Hund ausgewogen ernähren möchte, sollte ihm auch Futter geben, dass weder Hähnchen, Fleisch noch Eier enthält. Aufgrund von Allergien und anderen Krankheiten müssen viele Hunde sogar nach einer speziellen Diät leben, die den Verzehr bestimmter tierischer Produkte ausschließt. Es gibt viele vegetarische und vegane Möglichkeiten für den Ernährungsplan des Hundes.
Vegetarische Ernährung für Hunde
Hunde bekommen viele der Zivilisationskrankheiten, die auch uns Menschen betreffen aufgrund von zuviel Fleisch. Zu diesen Krankheiten gehören Allergien, Herzprobleme, Organstörungen und einige Krebsarten. Viele Hunde leben lange und gesund durch rein vegetarische Ernährung. Ein Beispiel ist das des schottischen Collies Bramble, der ausschließlich mit Linsen, Reis und Gemüse gefüttert wurde und 27 Jahre alt wurde.
Die meisten vegetarischen Hundefutter enthalten Ei, welches viel Protein liefert. Manche Sorten werden sogar mit gemahlenen Eierschalen hergestellt, damit der Hund genügend Kalzium bekommt. Vegetarisches Hundefutter kann auch Käse, Joghurt und andere Milchprodukte enthalten. Bohnen und Sojaprodukte sorgen bei guter vegetarischer Ernährung für 30 bis 60% des benötigten Proteins. Etwa ebenso viel Kohlenhydrate bekommt der Hund aus Vollkornprodukten. Bei vegetarischer Ernährung des Hundes sollte es Gemüse und Obst in gleichen Mengen geben, sowie Fette von Olivenöl, Erdnuss- oder Sonnenblumenöl.
Vegane Ernährung für Hunde
Ein veganer Ernährungsplan schließt jegliche Produkte aus, die primär oder sekundär vom Tier stammen. Damit der Hund trotzdem genug Nährstoffe bekommt, gibt man dem veganen Hund hauptsächlich Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Sojabohnen, Erbsen und Rosenkohl für den Proteinhaushalt. Aus braunem Reis, Kartoffeln, Hirse oder Grieß erhält der Hund seine Kohlenhydrate. Kartoffeln sollten gestampft werden, um leichter verdaulich zu sein. Dazu gibt man Obst oder Gemüse.
Ernährung mit Fisch
Fisch ist eine hervorragende Quelle für Protein und Omega-3-Fettsäuren. Am besten eignet sich Futter mit ungesalzenem Lachs, Hering und Weißfisch. Fische gehören zur natürlichen Ernährung in der Wildnis und sind unverarbeitet sehr gesund für den Hund.
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