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Gesundheit des Hundes

Eisen ist ein lebensnotwendiger Bestandteil für die Gesunderhaltung eines Hundes. Im Blut verbindet sich Eisen mit Kupfer und Proteinen und bildet Hämoglobin, den Blutfarbstoff, der Sauerstoff transportiert. Daneben sorgt Eisen für die Funktion wichtiger Enzyme im Körper des Hundes. Im Durchschnitt benötigt ein Hund 18 mg Eisen pro Tag pro Kilogramm verzehrtem Futter im Trockenzustand. Eisenmangel kann beim Hund zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.

 

Ursachen von Eisenmangel beim Hund

Eisen wird hauptsächlich im Dünndarm absorbiert. Die roten Blutzellen überleben nur etwa 110 Tage, danach sterben sie ab und müssen ausgetauscht werden. Eisenmangel macht sich bemerkbar, wenn die roten Blutkörperchen sich nicht richtig entwickeln und kleiner als üblich sind. Beim Hund gibt es verschiedene mögliche Ursachen für Eisenmangel.
Mögliche Ursachen sind innerer und äußerer Blutverlust, blutsaugende Parasiten wie Würmer, Zecken oder Flöhe, Infektionen der Harnwege, Lymphome oder Magen- und Darmgeschwüre. Der Magen- und Darmbereich ist in den meisten Fällen von Eisenmangel bei Hunden betroffen.

Symptome und Diagnose von Eisenmangel beim Hund

Typische Symptome von Eisenmangel beim Hund sind Apathie, Wachstumsstörungen bei Welpen, Depression, schwärzlicher Kot, schnelles und flaches Atmen, Gewichtsverlust und Krankheitsanfälligkeit. Eisenverlust kann vom Tierarzt durch Blutuntersuchung, Urintests, Kotanalyse und Knochenmarksaspirat festgestellt werden.

Behandlung von Eisenmangel beim Hund

Je nach Schweregrad des Eisenmangels gibt es verschiedene Behandlungen für den Hund. Weniger ernste Fälle werden durch Eisenpräparate und Spritzen behandelt sowie eine Umstellung der Ernährung. Da bei starkem Eisenmangel der Körper des Hundes das Eisen allerdings nicht gut aufnimmt, kann der Tierarzt zu Bluttransfusionen raten und Eisenpräparate intravenös verabreichen. Die Therapie von Eisenmangel dauert in der Regel ein bis zwei Monate.

Während der Behandlung muss der Hund beobachtet werden. Sobald der Eisenhaushalt des Hundes sich normalisiert hat, kann der Hund seine gewohnten Aktivitäten wieder aufnehmen.

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