
Während es bei Hunden relativ einfach ist, für Auslauf zu sorgen, braucht man bei Katzen schon etwas mehr Fantasie. Eine Katze lässt sich nicht spazieren führen. Während Hunde fressen, was man ihnen vorsetzt, ob sie genug haben oder nicht, frisst eine Katze nur dann zuviel, wenn sie sich langweilt.
So kriegst du deine Katze ans Laufen:
Einen Katzenspielplatz in der Wohnung aufstellen, bestehend aus Kratzbäumen, hoch gelegenen Schlafplätzen usw.
Futter auf einer Anrichte oder einem Regal servieren, wo die Katze hoch springen muss, um es zu erreichen.
Katzenspielzeug. Nimm dir die Zeit und spiele mit deiner Katze, um sie zu animieren. Eine Spielzeugmaus oder einen Ball mit einer Feder oder einem Glöckchen besorgen und eine Schnur daran befestigen. So kannst du das Spielzeug mit der Schnur bewegen und die Katze hinterher laufen lassen. Damit sie das Interesse nicht verliert, musst du sie ab und zu ihre Beute fangen lassen. Besonders gut ist es, das Spielzeug eine Treppe rauf und runter zu bewegen.
Mit Kartons, Tüten und Plastikbehältern kannst du einen Hindernisparcour für die Katze aufbauen. Am besten lässt du die Katze ihren Weg über die Hindernisse finden und stellst am Ende ihr Futter als Belohnung hin.
Steck deine Katze in einen Karton und mach den Deckel so zu, dass sie ihn selbst öffnen kann. Das Spiel für sie ist, sich selbst aus dem Karton zu befreien.
Plastikdeckel von Marmeladengläsern sind gute Pucks. Du kannst sie auf dem Küchenboden hin und her treten und mit der Katze spielen.
Wichtig ist, dass ihr beide Spass habt. Die Katze soll sich amüsieren, damit sie auch ab und zu mal allein spielt.

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