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Optimismus und positive Einstellung

Jedes denkende Lebewesen hat die Möglichkeit, das Beste aus den gegeben Lebensumständen zu machen. Man kann sich auf Positives oder Negatives konzentrieren, das Gute sehen oder ausblenden und Schicksalsschläge akzeptieren oder darin ertrinken.

 

Gutes widerfährt jedem, es zeigt sich in kleinen Begebenheiten, die uns bewusst oder unbewusst erfreuen. In der Bereitschaft, das Gute zu erkennen unterscheidet sich der Optimist vom Pessimisten. Im Leben eines jeden Menschen gibt es gute und weniger gute Phasen, die sich ständig abwechseln. Doch die persönliche Einstellung dem Leben gegenüber bestimmt den Einfluss der jeweiligen Phase auf unser Denken und Fühlen. Je positiver die Einstellung, umso mehr erkennt man positive Dinge um einen herum, so schafft die Lebenseinstellung den Rahmen, in dem das eigene Leben abläuft. Eine negative Phase wird vom negativ denkenden Menschen häufig verschlimmert, indem er die Krise herbeiredet.

 

Jeder Mensch erfährt Situationen, in denen er glaubt, alles habe sich gegen ihn  gewendet. Doch auch, wenn man das Gefühl hat, es ist keine Besserung in Aussicht, kann man sich bewusst auf positive oder weniger negative Dinge konzentrieren. Je mehr Positives man ins Denken ruft, umso mehr setzt sich der positiv denkende Mechanismus ein und kann mit Problemen besser umgehen.

 

Pessimismus und negatives Denken sind nicht angeboren. Es liegt in der Hand eines jeden Menschen, die eigene Einstellung zu ändern. Mit einigen kleinen Schritten kann sich jeder das positive Denken beibringen:

 

- Jeden Tag mit einem positiven Gedanken beginnen.

- Immer wieder während des Tages bewusst Positives ins Gedächtnis rufen.

- Sobald sich negative Gedanken einschleichen, kann man sie stoppen, indem man an persönliche Erfolge und positive Ereignisse denkt.

- Man kann lernen, selbst in negativen Situationen etwas Gutes zu finden und sich darauf zu konzentrieren. Oft ist der Eintritt einer schlechten Nachricht oder eines Misserfolges eine Gelegenheit, das eigene Verhalten zu ändern.

- Unerfreuliches sollte in der Vergangenheit bleiben und als abgeschlossen betrachtet werden.

- Um sich Positives bildlich vor Augen zu halten, kann man kleine erfreuliche Begebenheiten schriftlich am Ende eines Tages festhalten und durch hübsche Skizzen verschönern. Die positiven erlebten Ereignisse können kleine Dinge wie die Farbe einer hübschen Blume, ein Lächeln oder eine geschaffte Aufgabe sein.

 

Positive Lebenseinstellung und Optimismus schließen Hoffnung mit ein, die Hoffnung auf Gutes. Hoffnung und Optimismus geben Lebensfreude und den nötigen Halt im Leben auch in unangenehmen Situationen. Optimismus vertreibt Sorgen und Ängste. Oft hilft es, auch scheinbar zugespitzte Situationen mit Humor zu betrachten. In den meisten negativen Lagen lässt sich trotz allem eine gewisse Komik entdecken, die darüber hinweghilft. Durch ein inneres Schmunzeln erscheinen die negativen Aspekte des Momentes unwesentlich und man fühlt sich befreit. Humor schafft Distanz, mit einer negativen Situation fertigzuwerden und Spannungen abzubauen.

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