Im Kampf gegen die Angst

Mädchen mit Angst

Jeder Mensch leidet unter Angst, innerer Unruhe oder Beklemmung von Zeit zu Zeit. Manche Personen allerdings empfinden ein stärkeres und häufigeres Maß und befinden sich ständig auf diesem erhöhten Level.

Wenn du zu denen gehörst, die unter Ängsten leiden, liegt dir sicherlich daran, die Angst zu reduzieren, damit sie dich nicht immer mehr quälen und verrückt machen wird.

Die Frage ist nur, wie stoppt man den steten Strom ängstlicher Gedanken und Gefühle?

Die Antwort ist: sträube dich nicht gegen die Angst und versuchst sie nicht zu unterdrücken. Die meisten Menschen machen den Fehler, zu versuchen, die Angst zu vertreiben und angstfrei leben zu wollen. Doch die Angst gedeiht durch Widerstand und Beachtung. Je mehr du dich gegen die Angst wehrst, umso ängstlicher wirst du dich fühlen.

Stattdessen musst du einen Weg finden, die Angst anzunehmen und innerhalb deiner ängstlichen Gefühle trotzdem ruhig zu bleiben. Beobachte deine Angst mit Abstand, als ginge sie dich gar nichts an.

Übe, deine Angst zu konfrontieren und die dabei auftretenden Gefühle zu akzeptieren, doch nicht wegzulaufen, bis die Angst von selbst geringer wird. Währenddessen solltest du ruhig ein paar Atem- und Lockerungsübungen machen, denn mit vollkommen entspannten Muskeln ist es dem Körper nicht möglich, gleichzeitig ängstlich und angespannt zu sein. Angespannte Muskeln erhöhen das Angstgefühl.

Wenn du Angst empfindest, ist es besser, abzuwarten und gar nichts zu tun, als zu versuchen, sie zu bekämpfen. Erkenne deine Angst als ein Gefühl und mach einfach weiter, bis sich dein Körper beruhigt. Es ist völlig in Ordnung, Angst zu empfinden und ängstliche Gedanken zu haben. Du kannst damit umgehen lernen.

Direkt wenn die Angst einsetzt, ist es wichtig, deinen Körper und deine Muskeln bewusst zu lockern und tief durchzuatmen, dabei länger ausatmen als einatmen. Dies reduziert die körperlichen Stresssymptome und hilft dir dabei, normal weiter zu machen.

In den meisten Fällen kannst du den Ausgang der Situation, die du fürchtest wenig beeinflussen, mit oder ohne Angst. Lass geschehen, was geschehen wird und kümmere dich um die Situation danach. Wenn du es lernst, eins mit deiner Angst zu werden und dabei weiter lächeln zu können, fühlst du dich nicht mehr von ihr bedroht.

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