
Höhere Lagen können sich beachtlich auf den Organismus auswirken. Je weiter man vom Meeresspiegel (Normalnull) entfernt ist, umso weniger Sauerstoff befindet sich in der Luft und die Luft hat weniger Druck. Durch den geringeren Luftdruck wird es schwieriger für den Körper, Sauerstoff aufzunehmen. Ist der Körper nicht an plötzliche Höhenunterschiede gewöhnt, kann man krank werden, man spricht von der Höhenkrankheit.
Symptome der Höhenkrankheit
Kraftlosigkeit, Dehydrierung und Übelkeit sind typische Anzeichen der Höhenkrankheit. s kann sich in etwa wie ein Kater anfühlen, auch wenn man keinen Alkohol getrunken hat.
Vorbeugung der Höhenkrankheit
Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, sollte man sich allmählich an unterschiedliche Höhenlagen gewöhnen. So hat der Körper Zeit, sich an die Veränderungen der Luftdichte und den geringeren Sauerstoffgehalt anzupassen. Zusätzliche Maßnahmen zur Vermeidung der Höhenkrankheit sind:
- ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Höhenlagen verdicken das Blut und der Körper verbraucht mehr Flüssigkeit. Um Dehydrierung zu vermeiden, muss man den Wasserhaushalt im Körper hoch halten und viel trinken. Dabei muss man nicht während des gesamten Aufenthaltes soviel trinken, sondern vor allem während der ersten Woche.
- kein Koffein und Alkohol. Beide können den Körper dehydrieren und Übelkeit fördern.
- Ruhe und Gelassenheit. Während der ersten Tage sollte man sich schonen und dem Körper keine Höchstleistungen abverlangen. Ein paar leichte Spaziergänge reichen als Bewegung aus und verbrauchen nicht zuviel Energie.
- Wenn möglich, sollte man sich einige Tage Zeit nehmen, und jeden zweiten Tag nur wenige Hundert Meter höher gehen. Dazwischen einen Ruhetag einlegen, damit der Körper sich anpassen kann.

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