
Es gibt Menschen, die haben einfach kein Händchen für Pflanzen. Sie geben zuviel oder zu wenig Wasser, lassen die Pflanzen verfaulen oder vertrocknen und stehen Pflanzenkrankheiten völlig hilflos gegenüber. Früher oder später greifen sie auf Plastikpflanzen zurück, um überhaupt etwas Grünes in der Wohnung zu haben.
Wer ein solcher "Pflanzenkiller" ist, braucht nur die richtige Art Pflanze, nämlich eine, die hartnäckig und anpassungsfähig ist, die wenig Ansprüche stellt und selbst in extremen Bedingungen widerstandsfähig ist. Es gibt pflegeleichte Pflanzen, die trotzdem recht leicht eingehen und solche, die resistenter sind.
Neben allen von Natur aus empfindlichen Pflanzen sollte jemand mit einem "schwarzen Daumen" so genannte pflegeleichte Pflanzen wie Bogenhanf, auch Bayonettpflanze genannt, Friedenslilie oder Dieffenbachie eher vermeiden.
Stattdessen empfehlen sich Sukkulenten wie Aloe und Geldbaum (Pfennigbaum) und Aufsitzerpflanzen (Epiphyten). Sukkulenten sind wasserspeichernde, kakteenähnliche Pflanzen. Da sie Wasser in ihren Blättern halten, sind diese dick und fleischig. Sukkulenten können sich beinahe allen Boden- und Klimabedingungen anpassen.
Eine Aloe-Pflanze ist eine der widerstandsfähigsten Pflanzen, die in tropischen und subtropischen Gebieten wie Unkraut am Straßenrand wächst. Eine Aloe-Pflanze kann auch unter schlechten Bedingungen sehr schnell wachsen und gedeihen und benötigt einen großen Topf.
Der Geldbaum stammt aus Südafrika und ist sehr widerstandsfähig, benötigt jedoch gut drainierten Boden. Bei Überwässerung verliert er die Blätter.
Der Vorteil der Aufsitzerpflanzen ist, dass sie keine Erde brauchen, denn sie wachsen auf anderen Pflanzen oder Gegenständen und bekommen ihre Nährstoffe aus der Luft. Feuchtigkeit erhalten Epiphyten aus der Luft, müssen also gelegentlich besprüht werden.

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