
Muskelkrämpfe kann man meist mit einfachen Mitteln bekämpfen. Anhaltende Krämpfe und solche, deren Ursache nicht erkennbar ist, müssen vom Arzt behandelt werden.
Auch unbedingt zum Arzt gehen solltest du, wenn während der Schwangerschaft Gebärmutterkrämpfe auftreten, Muskelkrämpfe im Rücken oder in den Beinen die Bewegungsfähigkeit einschränken oder Unterleibskrämpfe zusammen mit Erbrechen und Durchfall auftreten.
Selbsthilfe bei Muskelkrämpfen
Sanfte Massagen der entsprechenden Stelle
Warme Umschläge
Dehnen und Strecken des verkrampften Muskels
Eispackung oder Heizkissen
Wechselbad: 10 Minuten lang in heissem Wasser sitzen, anschliessend 3 Minuten kalt duschen
Whirlpoolbad
Rolfing
Täglich 300 Einheiten Vitamin E bei Beinkrämpfen
Vorbeugung gegen Muskelkrämpfe
Durch Sport verursachte Krämpfe kannst du verhindern, indem du dich vor dem Training gut aufwärmst und nach dem Training sorgfältig durch Stretchen wieder abkühlst.
Gegen nächtliche Beinkrämpfe hilft Dehnen der Waden vor dem Schlafengehen: Etwa einen Meter von der Wand entfernt stehen und mit den Händen an der Wand abstützen. Den Rücken dabei gerade halten. Abwechselnd die Beine nach hinten schieben und die Ferse auf den Boden drücken, bis es in der Wade zieht. Die Dehnung der Wade 10 Sekunden lang halten, dann entspannen.

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