
Bei eisiger Kälte an der Bushaltestelle zu stehen ist sehr unangenehm und kann natürlich auch krank machen. Wer im Winter an Bushaltestellen stehen muss, sollte richtig dafür angezogen sein. Häufiges Umsteigen verschlimmert das Kältegefühl oft, denn der Wechsel zwischen der eisigen Haltestelle und den beheizten Bussen und Bahnen bringt den Wärmehaushalt des Körpers durcheinander.
Anziehen nach dem Zwiebelprinzip. Das Übereinanderziehen mehrerer luftiger und nicht zu fest anliegender Kleidungsschichten isoliert den Körper gegen niedrige Außentemperaturen. Die Körperwärme kann unter der Kleidung gespeichert werden. Beim Einstegen in den beheizten Bus ist es sinnvoll, mindestens eine Schicht der Kleidung für die Fahrt auszuziehen, die man beim Aussteigen zurück in die Kälte wieder anzieht. So verhindert man Überhitzen und Schwitzen im Innern des Fahrzeugs, das beim Aussteigen zu noch stärkerem Frieren führt. Ideal ist ein luftdurchlässiges Polyester- oder Seidenhemd zu unterst an zuziehen, das direkt auf der Haut liegt. Baumwolle kann schnell durch Perspiration feucht werden und liegt dann unangenehm auf der Haut. Darüber zieht man ein Sweatshirt, einen Fleece- oder Wollpullover. Darüber gehört eine wasser- und windfeste, gefütterte Winterjacke, die über die Nierengegend und ein Stück über die Beine reicht. Die Beine können durch eine warme Strumpfhose vor dem Frieren geschützt werden, die man tagsüber im warmen Büro ausziehen kann. Wollhosen oder dicke Jeans über der Strumpfhose halten die Beine schön warm.
Die Hände schützt man am besten mit Fäustlingen, die die Wärme besser speichern als Handschuhe. Die Fäustlinge sollte man für den Aufenthalt im warmen Bus ausziehen. Fäustlinge sollten eine gute Fütterung im Innern und eine wasserfeste äußere Schicht haben. Auch längere Jackenärmel bieten zusätzlichen Schutz für die Hände und halten die Handgelenke warm.
Füße sollten warm eingepackt aber nicht übertrieben verpackt werden, um die Blutzirkulation nicht zu beeinträchtigen. Zu viele Socken übereinander können die Zehen einengen und sie taub werden lassen. Das gilt auch für die Schuhe, die nicht zu eng sein sollten, damit der Blutkreislauf in den Zehen nicht unterbrochen wird. Auch für die Füße sind Polyestersocken besser als Baumwollsocken. Hat man genügend Platz in den Schuhen, kann man darüber ein Paar Wollsocken anziehen. Gefütterte, wasserabweisende Winterschuhe mit dicker Profilsohle halten die Füße trocken und warm und schützen vor Rutschgefahr.
Ein grosssteil der Körperwärme geht durch den Kopf verloren, weshalb dieser im Winter ausreichend geschützt werden sollte. Eine Wollmütze, die die Ohren bedeckt bietet gute Isolierung. Der Hals ist eine Schwachstelle. Wer keinen Rollkragenpullover trägt und keine Jacke mit hochklappbarem Kragen hat, sollte unbedingt einen Wollschal anziehen. Dieser kann bei Bedarf auch Mund und Kinn bedecken.
Wenn Schnee liegt und die Sonne scheint, sollte man de Augen durch eine Sonnenbrille schützen, denn die Reflexion im Schnee ist sehr grell. Eine Sonnenbrille schützt auch vor starkem Wind.

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