
Migräne äußert sich durch starke, anfallartige, pochende Kopfschmerzen, die sehr plötzlich einsetzen und meist auf nur einer Kopfseite sind. Migräne wird oft von Übelkeit mit Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Schwindelgefühl, Sehstörungen, Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen begleitet.
Gegen leichte Migräne helfen Schmerztabletten mit den Wirkstoffen Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS) und Ibuprofen. Bei stärkeren Migräneanfällen muss der Arzt spezielle Migränemittel verschreiben. Bei Kindern sollte man neben kalten Kompressen vorzugsweise Medikamente mit Paracetamol geben.
Zusätzlich verschaffen kalte Kompressen auf Nacken und Stirn Linderung. Eine Akupressur- oder Akkupunkturtherapie kann Patienten, die unter Migräne leiden, dauerhaft helfen. Dafür lässt man sich am besten von einem Heilpraktiker beraten. Heutzutage werden Akkupunkturbehandlungen von manchen Krankenkassen sogar übernommen.
Bei chronischen Migräneanfällen sollte man sich ärztlich untersuchen lassen, um die Auslöserfaktoren der Anfälle herauszufinden und zu eliminieren. Auslöserfaktoren können bestimmte Lebensmittel, Wetterumschwung, Stress oder Lärm sein.
Besonders starke Migräneanfälle mit Sehstörungen und Lähmungserscheinungen sollten umgehend vom Notarzt untersucht werden.

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