 Mit einer Lungenentzündung ist nicht zu spaßen. Wer sich eine Erkältung einfängt und unter Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen leidet, hat meist eine Bronchitis und ist damit in Gefahr, eine Lungenentzündung zu bekommen. Wird eine Lungenentzündung verschleppt, wird die Lunge dauerhaft geschädigt. Das Wichtigste bei einer Lungenentzündung ist also eine rechtzeitige Diagnose.
Die Erreger
Eine Bronchitis wird in den meisten Fällen durch Grippe-, Rhino- oder Adenoviren ausgelöst. Diese befallen die Bronchien und die oberen Atemwege. Wer sich allerdings die Bakterien Streptococcus pneumoniae, Haemophilus influenza, Moraxella catarrhalis oder Staphylococcus aureus einfängt, ist in Gefahr, eine Lungenentzündung zu bekommen.
Wer unter nicht eindeutig zuzuordnendem Husten über einen Zeitraum von 14 Tagen leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet, an Pneumonie, dem medizinischen Ausdruck für Lungenentzündung, zu erkranken. Neben Husten gehören Fieber, Schüttelfrost, Luftnot und Schmerzen in der Brust zu den Warnzeichen, die allerdings nicht unbedingt gleichzeitig auftreten.
Je später die Lungenentzündung diagnostiziert wird, umso schwieriger und langwieriger ist die Behandlung. Eine rechtzeitig erkannte Pneumonie wird gewöhnlich erfolgreich mit Antibiotika behandelt. Dabei können die Patienten in der Regel zu Hause bleiben. Etwa 200000 an Lungenentzündung erkrankte Patienten müssen pro Jahr ins Krankenhaus eingeliefert werden, weil diese zu spät erkannt wurde.
Heilmittel
Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylcystein oder Ambroxol helfen beim Abhusten des Schleims. Unter den pflanzlichen Heilmitteln haben Thymian, Primel, Kapland-Pelargonie und ätherische öle eine ähnliche Wirkung. Zur Stillung des Hustens wird der Wirkstoff Dextrometorphan gereicht, oder Efeu-Extrakt als pflanzliche Alternative.
Bei einer akuten Bronchitis helfen Inhalationsbäder mit Menthol, Kampfer oder Kiefernnadelöl.
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