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Katerkopfschmerzen

Nach größerem Alkoholgenuss oder Durcheinandertrinken verschiedener Alkoholika können am nächsten Tag Kopfschmerzen, Schwindel, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Kreislaufprobleme auftreten. Der Magen kann sich flau fühlen und man ist antriebslos. Diese Symptome beschreiben einen typischen Kater.

 

Alkohol dehydriert den Körper, denn die Blutgefäße erweitern sich, und die Nieren scheiden vermehrt Wasser aus. Der Flüssigkeitsmangel ist hauptsächlich für die Kopfschmerzen verantwortlich. Dieser Flüssigkeitsmangel muss durch viel Trinken von Mineralwasser oder Kamillentee ausgeglichen werden.

Gegen akute Kopfschmerzen helfen Schmerztabletten mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin).

Fruchtsäfte gleichen den Blutzuckerhaushalt wieder aus und beschleunigen den Abbau des Alkohols.

Einige Scheiben roher Ingwer beruhigen den aufgewühlten Magen beim Kater. Der Druck und das dumpfe Pochen im Kopf lassen sich durch kalte, feuchte Kompressen auf Augen, Stirn und Schläfen lindern.

Meist verlangt der Körper automatisch danach: saure Speisen wie eingelegter Hering, Essiggurken, purer Zitronensaft oder Mixed Pickles helfen bei der Regulierung des Wasserhaushalts und wirken dem Überschuss an Magensäure im Magen entgegen. Kräcker und Salzstangen geben dem Magen Stabilität.
Ein Spaziergang an der frischen Luft tut im Katerzustand Wunder.

Vermeiden sollte man Kaffee, der den Alkoholabbau verlangsamt, Nikotin und stickige Luft.

Bei massiven Katerbeschwerden, Bewusstseinsstörungen und heftigem, ununterbrochenem Erbrechen, sollte man sofort zum Notarzt gebracht werden, denn es besteht der Verdacht auf eine Alkoholvergiftung.

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