
Sensible Menschen werden bei Wetterumschwung oder bestimmten Wetterlagen von Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Herzklopfen, Sehstörungen und gelegentlich sogar Übelkeit geplagt.
Gegen akute Kopf- und Gliederschmerzen helfen die üblichen Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen.
Ein aus Weidenrinde gebrühter Tee einmal stündlich getrunken lindert die Beschwerden und senkt die Anfälligkeit. Zwei Teelöffel Weidenrinde aus der Apotheke mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Abseihen und ungesüßt trinken.
Bei Kindern hilft Ruhe und kalte Kompressen gegen die Schmerzen. Bei stärkeren Beschwerden kann Paracetamol in der entsprechenden Dosis verwendet werden.
Bestimmte Wasseranwendungen haben sich bei Wetterfühligkeit langfristig bewährt. Gute Wasseranwendungen sind Wechselduschen, kalte Arm- und Fußbäder, Eispackungen und eine heiße Nackenrolle.
Kaltes Armbad oder Fußbad: Kaltes Wasser in eine Wanne laufen lassen, bis die Waden oder die Oberarme zur Hälfte bedeckt sind. Eine halbe Minute lang Arme oder Füße eintauchen, dann herausholen und abtrocknen. Die Anwendung dreimal täglich wiederholen.
Heiße Nackenrolle: Einen Waschlappen in heißem Wasser tränken, auswringen und zusammengerollt in den Nacken legen. Mit einem Handtuch umwickeln und 15 Minuten lang mit der Nackenrolle hinlegen. Mehrmals täglich die Nackenrolle anwenden.
Eispackung: Zerkleinerte Eiswürfel in eine Plastikfolie wickeln und mit einem Küchentuch umwickeln. Das Eispaket auf Stirn oder Nacken legen und fünf Minuten liegen lassen. Niemals das Eis direkt auf die Haut legen.
Wechseldusche: Abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser duschen. Warmes Wasser drei Minuten lang, kaltes 30 Sekunden. Einige Male wechseln und mit kaltem Wasser aufhören.
Bei schweren Schwindelanfällen, Herzschmerzen oder Atemnot oder bei Wetterfühligkeit mit Erbrechen und Nervenschmerzen sollte man zum Arzt gehen.

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