Kaffee als Vorbeugung für Alzheimer

ältere Dame trinkt Kaffee

Mehrere Studien weisen darauf hin, dass regelmäßiges Trinken von Kaffee ab einem Alter von 30 bis 40 Jahren im Alter vor Alzheimer und Demenz schützen kann bzw. die Entwicklung der Krankheit verzögert.

Bei älteren Menschen tritt gelegentlich milde kognitive Beeinträchtigung auf, die sich durch Vergesslichkeit und Nachlassen des Gedächtnisses über das zu erwartende Maß hinaus und durch andere frühe Zeichen von Demenz äußert. Diese geistige Beeinträchtigung kann sich in wenigen Jahren zu Alzheimer weiterentwickeln.

In einer Studie verglich man Patienten mit milder kognitiver Beeinträchtigung über einen Zeitraum von zwei Jahren. Nach zwei Jahren fand man, dass diejenigen, deren geistiger Zustand sich verschlechtert hatte, 51% weniger Koffein im Blut hatten als jene, die stabil blieben. Wissenschaftler identifizierten ein kritisches Maß an Koffein, dass zur Vorbeugung und zum Schutz des geistigen Zustandes notwendig ist. Dieses Maß liegt bei mindestens 3 Tassen Kaffee täglich.

Das im Kaffee enthaltene Koffein reagiert mit einer noch nicht identifizierten Substanz im Kaffee und scheint das Fortschreiten von Alzheimer zu verlangsamen. Das bedeutet nicht, dass Kaffeekonsum hundertprozentig vor Alzheimer schützt, doch Wissenschaftler sind sich einig, dass das Risiko einer Demenzkrankheit durch regelmäßigen Kaffeekonsum deutlich reduziert wird.

Trinkt man also täglich drei bis fünf Tassen koffeinhaltigen Kaffee ab einem Alter von 30 Jahren, ist die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken relativ gering. Doch auch wer erst im Alter zum Kaffeetrinker wird, kann die Entwicklung der Krankheit deutlich verlangsamen.

Bisher steht allerdings nur fest, dass koffeinhaltiger Filterkaffee den schützenden Effekt hat, die Wirkung von Instantkaffee ist noch nicht ausreichend erforscht.

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