
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) kann die Tage vor der Monatsblutung der Frau beschwerlich machen. Auch wenn sich PMS-Symptome nicht eindeutig diagnostizieren lassen, gibt es Methoden zur Linderung und Vorbeugung der monatlichen Beschwerden.
Die Symptome des prämenstruellen Syndroms sind gewöhnlich Brustschmerzen, gereizte Stimmung, geschwollener Bauch und Beine und Kopfschmerzen und sie können bereits zehn Tage vor der Periode auftreten. Mit dem Einsetzen der Monatsblutung klingen die Beschwerden gewöhnlich schnell ab.
Ursache für das PMS ist ein Ungleichgewicht der Geschlechtshormone, der die Produktion anderer Hormone und Botenstoffe beeinflusst.
Frauen mit Vitamin-D-Mangel scheinen häufiger unter den prämenstruellen Symptomen zu leiden. Die Vitramin-D-Versorgung des Körpers wird durch Sonnenlicht gewährleistet, mithilfe dessen der Körper in der Lage ist, das Vitamin selbst zu bilden.
Ausreichende Bewegung hilft dem Körper besser mit dem Beschwerden fertig zu werden, denn das Körpergefühl wird verbessert. Frauen, die körperlich ausgelastet sind, können mit Völlegefühl, Müdigkeit und Depressionen besser umgehen.
Maßnahmen zur Vorbeugung von PMS
Täglich mindestens eine halbe Stunde im freien aufhalten, um Sonnenlicht zu bekommen. Das Sonnenlicht regt nicht nur die Produktion von Vitamin D an, sondern auch von Serotonin, dem Stimmungsaufheller.
Vollwertige Ernährung mit ausreichender Versorgung von Magnesium, Vitamin B1 und B2 und Omega 3 Fettsäuren. Diese findet man vor allem in Hülsenfrüchten, Erdnüssen, Meeresfischen, Bananen und Vollkornprodukten. Zusätzlich empfiehlt sich etwa zwei Wochen vor dem Eintreffen der Regel ein Magnesiumpräparat.
Mindestens 30 bis 40 Minuten dreimal pro Woche Sport treiben.
In extrem starken fällen von PMS kann man es mit einem Mönchspfeffer-Präparat versuchen. Dieses reguliert das hormonelle Gleichgewicht.
Maßnahmen zur Linderung von PMS
Das beste Mittel gegen PMS ist Wärme. Vor allem Bauch, Rücken und Füße mit ausreichender Kleidung bedecken. Gegen die Krämpfe im Bauch hilft eine Wärmflasche oder ein Wärmepflaster.
Schmerzen und starke Krämpfe werden durch Schmerzmittel und krampflösende Medikamente gelindert, die möglichst zu Beginn der Beschwerden eingenommen werden sollten.
Aspirin und andere Acetylsalicylsäure-haltige Schmerzmittel sind bei Monatsblutung weniger geeignet, da sie die Blutung verstärken können.
Wichtig: Leidet eine Frau trotz aller Vorbeugungsmaßnahmen weiterhin unter Depressionen und vermindertem Selbstwertgefühl, kann eine ernsthaftere Erkrankung dahinter stecken. in diesem Fall sollte man mit einem Arzt sprechen.

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