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Gehirnerschütterung bei Kindern

Kleinkinder und Säuglinge müssen besonders beobachtet werden, wenn sie sich bei einem Sturz en Kopf gestoßen haben. Da sie sich nicht äußern können, müssen die Eltern das Kind genau auf Symptome untersuchen, die auf eine Gehirnerschütterung oder andere Kopfverletzung hinweisen können.

 

Anzeichen einer Gehirnerschütterung bei Kindern sind Erbrechen, Bewusstlosigkeit und Schläfrigkeit. Mit einer Taschenlampe in die Augen leuchten und prüfen, ob sich die Pupillen sofort reaktionsartig zusammenziehen und beim Ausknipsen des Lichts wieder erweitern. Reagieren die Pupillen nicht richtig, sollte das Kind sofort zum Arzt gebracht werden.

Bei Kindern ist es sicherer, wenn sie nach einem Sturz nicht sofort schlafen gehen, damit man ihr Verhalten besser beobachten kann. Liegt eine Gehirnerschütterung vor, kann das Kind im Schlaf Komplikationen bekommen, die die Eltern möglicherweise nicht bemerken.

Bei Verdacht auf Gehirnerschütterung oder eine andere Kopfverletzung sollte ein Kind unverzüglich zum Notarzt gebracht werden. Besonders bei Säuglingen sind Schädeldecke und Schädelknochen sehr anfällig.

Babys und Kleinkinder niemals allein auf der Wickelkommode oder unbeaufsichtigt auf einem Stuhle oder der Couch sitzen lassen, auch wenn es nur für wenige Sekunden ist.

Zum Fahrradfahren, auf dem Dreirad oder im Umgang mit jeglichen Kinderfahrzeugen sollten Kinder unbedingt einen Helm tragen.

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