Die Entdeckung des Allzweckwunders Vaseline

Robert Chesebrough war ein junger Geschäftsmann, der in eine finanzielle Krise geriet. Daraufhin versuchte er 1859 sein Glück in den Ölfeldern Pennsylvanias. Seine Suche sollte sich als erfolgreich herausstellen, doch nicht so, wie er es erwartet hatte.

 

Nach seiner Ankunft bemerkte Chesebrough, dass die Ölwerke sich über sogenannten Stanbgenwachs beklagten. Stangenwachs war eine wachsartige Substanz, die sich um die Bohrausrüstung legte und sie verklebte. Die einzig gute Eigenschaft dieses Stangenwachses war nach Meinung der Ölarbeiter die Fähigkeit, kleine Verletzungen schnell zu heilen.

Fasziniert von dieser seltsamen Substanz nahm Chesebrough eine Probe und brachte sie in sein Labor in Brooklyn und experimentierte mit ihr.

Er unterzog sich selbst kleinen Verletzungen und sah, wie diese extrem schnell heilten.

Er nannte seine Entdeckung Vaseline, nach dem deutschen Wort 'Wasser' und dem griechischen Wort 'elaion' (Öl). Um sein Produkt zu bewerben, gab er eine öffentliche Präsentation, bei der er sich selbst verletzte und Vaseline auftrug. Bald verkaufte er Vaseline für alle möglichen Verwendungen, von der Reinigung verstopfter Nasen bis zum Polieren von Möbeln. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hin war Chesebrough steinreich und brachte sein Petroleumgel nach Europa.

 

Kurz vor seinem Tod im Alter von 96 Jahren enthüllte Chesebrough, dass er seit Jahren jeden Tag einen Löffel vom Vaseline ass.

 

Testbericht über Vaseline.

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