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Mann misst Bludruck bei älterer Frau
Mit steigendem Alter bei Erwachsenen Menschen erhöht sich auch die Gefahr, dass die Gesundheit nicht mehr das ist, was sie einmal war.  Ab einem Alter von ca. 35 Jahren beginnen sich die Sünden, die am Körper begangen wurden, bemerkbar zu machen, meist in Form von Übergewicht und auch immer öfter durch zu hohen Blutdruck.

Ein Besuch beim Arzt wird besonders gerne von Männern aufgeschoben, denn gerade sie sind häufig von der Diagnose Bluthochdruck betroffen.

Von Hypertonie, oder Bluthochdruck spricht man, wenn die Blutdruckwerte über einen längeren Zeitraum hinweg über dem Normalwert von 120/80 mm Hg (Milligramm Quecksilber) und höchstens bis zu 140/90 mm Hg liegen.  Die Zahl, die bei der Messung des Blutdrucks angegeben wird, setzt sich aus den zwei Werten des systolischen und des diastolischen Wertes zusammen.  Ersterer bezeichnet die Kraft, mit der das Herz das Blut in die Arterien pumpt, wenn es sich zusammenzieht, der zweite Wert die Entspannung des Herzens, wenn die Herzkammern wieder neu mit Blut gefüllt werden.

Wird der zu hohe Blutdruck nicht behandelt, so bedeutet dies, dass das Herz stark belastet wird und es kann zu Arterienverkalkung, sprich Arterisklerose kommen.  Diese wiederum begünstigt die Gefahr eines Herzinfarktes.

Die Auslöser für einen zu hohen Blutdruck sind oft die falsche Lebensweise des Patienten, denn Bluthochdruck wird begünstigt durch zu viel salzreiche Kost, wenig körperliche Bewegung, erhöhtem Alkoholkonsum über längere Zeit hinweg, Rauchen, Stress und Übergewicht.

Salzreiche Kost

Kochsalz wird in der heutigen Zeit viel zu großzügig verwendet und die tägliche Zufuhr ist meist weit höher als notwendig oder empfehlenswert.  Bei einem erwachsenen Menschen sollten 6g täglich die Höchstgrenze darstellen, bei Kleinkinder noch weit weniger.  Durch den Verzehr von Fertigprodukten nimmt man Mengen zu sich, die sich kaum kontrollieren lassen und meist weitaus höher sind als empfehlenswert.

Alkoholkonsum

Seit Jahren wird schon darauf hingewiesen, dass regelmäßiger Alkoholkonsum auf kleiner Mengen pro Tag beschränkt sein sollte, also z.B. eine Flasche Bier oder ein Glas Wein.  Hier beginnt die Umstellung ebenfalls mit der bewussten Kontrolle der Mengen, man muss ja nicht gleich ganz darauf verzichten.

Rauchen

Auch die Tatsache, dass Rauchen ein Risikofaktor für viele Krankheiten ist, überrascht niemanden mehr.  Rauchen in Verbindung mit Bluthochdruck erhöht das Risiko eines Herzinfarktes.

Frühzeitige Erkennung

Viele Menschen bemerken zunächst nichts davon, dass sie Bluthochdruck haben, denn Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrensausen können auch anderen Gründen zugeschrieben werden.

Bei der Mehrzahl der Patienten sind aber schon bei leicht verbesserter Lebensweise gute Erfolge möglich, ganz besonders durch Gewichtsabnahme und das Aufgeben des Rauchens.

Bei 10-20% der Bevölkerung kann der Bluthochdruck aber auch andere organische Ursachen haben, etwa ein Nierenleiden.

Wichtig ist, dass man sich regelmäßig untersuchen lässt, am besten schon, bevor ein Verdacht auf Bluthochdruck besteht, damit die geeigneten Maßnahmen schnell vom Arzt angeordnet werden können.

Auf lange Sicht hilft es nichts, dem Problem aus dem Weg zu gehen, denn die Folgen werden nur gravierender und auch die Behandlung zusehends schwieriger.
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